Willkommen bei unserem großen Beefer Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Beefer. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Beefer zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber.
Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen,
auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Beefer kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Beefer ist ein Grill, den man innerhalb kurzer Zeit auf über 800 °C erhitzen kann. Durch diese starke Oberhitze verleiht der Beefer dem Grillgut ein besonderes Aroma.
  • Es gibt zwei verschiedene Beefer-Arten: den Gas-Grill und den Elektro-Grill. Beide haben ihre individuellen Vor- und Nachteile.
  • Beim Kauf solltest du neben der Grillfläche vor allem auf den Zündungsmechanismus, die Höhenverstellung der Grillroste und die Reinigungsmöglichkeiten achten.

Beefer Test: Das Ranking

Platz 1: Beeftec HOTBOX C900 Gasgrill aus Edelstahl

Der HOTBOX C900 Oberhitze Gasgrill von Beeftec besticht mit einer Temperatur von über 800 Grad. Damit eignet er sich perfekt zum Grillen von Steaks. Sein Gehäuse besteht aus doppelwandig geschliffenem Edelstahl und er besitzt einen stufenlosen Keramik-/Infrarotbrenner mit einer Leistung von 3,3 kW.

Zum Lieferumfang gehören unter anderem Hitzehandschuhe aus Leder, ein Gasschlauch (1 m), ein Druckminderer (50 mbar), eine Gastroschale, ein Grillrost und ein Griff aus Edelstahl, sodass du sofort mit dem Grillerlebnis beginnen kannst. Durch viele Einschübe ist der Beeftec HOTBOX flexibel einsetzbar.

Platz 2: Klarstein Steakreaktor 2.0 Hochleistungsgrill (850 Grad)

Der Steakreaktor 2.0 Hochleistungsgrill von Klarstein zeichnet sich durch seinen hohen Temperaturbereich aus. Er kann 400 bis 850 Grad erreichen. Durch speziell entwickelte Keramikelemente wird eine besonders intensive Strahlungswärme abgegeben, wodurch besonders schöne Grillergebnisse erzielt werden.

Der Klarstein Steakreaktor 2.0 Hochleistungsgrill eignet sich auch zur Zubereitung von Fisch und Gemüse sowie zum Vollenden von Desserts. Durch ein LED-Display hast du alle Informationen im Blick und kannst den Grill darüber bedienen. Er bietet eine hohe Sicherheit und eignet sich nicht nur für draußen, sondern auch für drinnen, was ungewöhnlich ist.

Platz 3: Beefer Original One Pro Gasgrill

Der Original One Pro von Beefer ist ein Gasgrill aus Deutschland. Er fällt vor allem durch seine hervorragende Verarbeitung auf. Spülmaschinenfeste Einsätze und glatte Innenflächen dank robuster Edelstahlfertigung runden sein Gesamterscheinungsbild ab. Die Höhe des Grillrosts und damit der Abstand zur Hitze lässt sich stufenlos regulieren.

Mit einer Grilltemperatur von 400 Grad zum Garen und einer Höchsttemperatur von 800 Grad karamellisiert er Fleischkrusten in Sekundenschnelle. Zum Lieferumfang des Beefer Original One Pro gehören unter anderem zwei Grillroste, ein Grillrosthalter, zwei Gastroschalen, ein Gasschlauch mit Druckminderer, ein Grillhandschuh und Batterien.

Platz 4: intergrill 800° Standard Hochleistungsgrill

Der intergrill 800° Standard Hochleistungsgrill mit einer Leistung von 3,5 kW verfügt über einen Keramikbrenner aus Edelstahl und hat einen Elektrozünder. Die Batterien dafür werden nicht mitgeliefert. Dafür sind eine Fettauffangschale, ein Rost samt Halter, eine Schutzschublade und ein ein Meter langer Gasschlauch dabei.

Das Rost kann mit dem beigefügten Griff entnommen und wieder reingeschoben werden, damit du dich dabei nicht verbrennst. Durch acht verschiedene Einschübe ist der intergrill 800° Standard Hochleistungsgrill flexibel nutzbar. Beim Grillen mit diesem knapp 16 Kilogramm schweren Gerät entstehen Temperaturen zwischen 280 und 800 Grad.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Beefer kaufst

Was ist ein Beefer?

Beefer grillen ausschließlich mit Oberhitze. Sie sind dafür konzipiert, das perfekte Steak zuzubereiten. Keramische Hochleistungsbrenner erzeugen eine Temperatur von über 800 °C. Bei einer solchen Hitze können biochemische Reaktionen stattfinden, infolgedessen jedes Steak ein besonderes Aroma erhält.

Ein derartiger Grill ermöglicht, dass das Grillgut innen zart und saftig bleibt und sich zugleich außen eine schöne Kruste bildet. Die Zubereitung von Rindfleisch bei solchen Temperaturen führt so zur Perfektion. Oberhitzegrills sind also Spezialgeräte für echte Genießer und Fleischliebhaber.

Die Geräte bieten den zusätzlichen Vorteil, dass heruntertropfende Fleischsäfte wegen der Oberhitze nicht verbrennen. Stattdessen werden diese in einer Gastroschale aufgefangen und eignen sich sehr gut als Basis für eine schmackhafte Sauce. Hierzu fügst du am besten noch Butter und Kräuter hinzu.

Wie funktioniert das Grillen mit dem Beefer?

Die Bedienung eines Beefers ist unkompliziert. Vor der Benutzung nimmst du den Grillrost aus der Grillkammer. Zunächst schließt du die Gasflasche an den Druckminderer an. Erst danach drehst du das Ventil auf.

Mit Betätigen des roten Knopfs strömt das Gas ein. Bei Oberhitzegrills mit manueller Zündung entfachst du das Feuer mit einem langen Streichholz.

Modelle wie den Beefer Pro kannst du elektronisch zünden. Das Gerät benötigt circa fünf Minuten zum Aufheizen. Nach Ablauf dieser Zeit legst du das Grillgut auf den kalten Rost und schiebst diesen in der gewünschten Höhe in den Steakgrill. Über die Einschubhöhe regulierst du die Garstufe deines Fleisches.

Da die Hitze ausschließlich von oben kommt, platzierst du dein Steak weit oben unter dem Brenner, wenn du blutige Steaks bevorzugst. Je mehr du zur Garstufe medium tendierst, desto weiter unten führst du den Grillrost ein. Bei Geräten ohne Einschübe im Innenraum stellst du die Höhe des Rosts mit dem dafür vorgesehenem Drehknopf ein.

Sizzle BrothersSteak vom Beefer

Man sollte den Rost aus dem Beefer herausnehmen und nicht mit aufheizen. Legt man nämlich das Stück Fleisch auf den vergeheizten Rost, klebt es an. Klebt das Fleisch nicht am Rost, hat man eine perfekte Kruste.

(Quelle: youtube.com)

Wenden brauchst du dein Fleisch nur einmal. Abhängig davon, wie dick das Grillgut ist, variiert der Zeitpunkt dafür zwischen 30 bis 45 Sekunden.

Warum schmeckt mein Steak besser, wenn ich es mit dem Beefer zubereite?

Wenn das Fleisch der extremen Hitze von 800 °C ausgesetzt wird, ziehen sich die Fasern an der Oberfläche sofort zusammen. Dadurch bildet sich eine knusprige Kruste. Die Säfte und Aromen im Inneren des Fleisches werden versiegelt und bleiben erhalten.

Verantwortlich hierfür ist die Maillard-Reaktion. Strenggenommen müsste es Maillard-Reaktionen heißen, denn der Begriff bezeichnet eine Vielzahl chemischer Reaktionen zwischen Zuckermolekülen und Aminosäuren.

Dabei werden spezielle Röstaromen freigesetzt. Diese sind auf sogenannte Melanoide (Bräunungsstoffe) zurückzuführen, die bei diesem chemischen Prozess entstehen. Auch die bräunliche Farbe der Kruste ist ein Resultat dieses Vorgangs.

Benannt ist die beschriebene Reaktionskette nach dem französischen Biochemiker Louis-Camille Maillard. Der Wissenschaftler unternahm im Jahre 1912 Studien zur Reaktion von Aminosäuren und Zuckermolekülen unter Temperatureinwirkung.

Obwohl sich die Abläufe ähneln, ist die Maillard-Reaktion vom Karamellisieren zu differenzieren. Beim Karamellisieren reagieren nämlich lediglich Zuckermoleküle. Aminosäuren sind nicht beteiligt.

Für wen eignet sich ein Beefer?

Es gibt eine nahezu unüberschaubare Anzahl von Grillgeräten auf dem Markt. Unterschieden werden hierbei Gasgrills, Elektrogrills und Holzkohlegrills, wiederum unterschieden in Grill und Smoker. Der Beefer gehört zu den Gasgrillgeräten.

Ernsthaft an guter Fleischzubereitung interessierte Kunden werden mit einem Elektrogrill grundsätzlich schlecht beraten sein. Hochwertige Gasgrillgeräte sind – wenn überhaupt – am ehesten mit dem Beefer zu vergleichen.

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Je höher der Anspruch an Ausgangs- und Endprodukte, umso eher ist der Kunde ein potentieller Beefer-Kunde. Auch Gourmets ohne besondere Neigung zum Grillen werden einen Beefer interessant finden.

Die Form und Art der Anwendung unterscheidet sich vom „gewöhnlichen“ Grillen, was zuweilen sogar als Vorteil im Verkaufsgespräch Erwähnung findet.

Der eingefleischte Griller, auch wenn er auf Kohle schwört, wird mit dem Ergebnis überzeugt – der „Grillmuffel“ unter den „Steakliebhabern“ wiederum damit, dass es ja kein Grillen im herkömmlichen Sinne ist.

Der Beefer-Grill ist also auch für weniger grillaffine Kunden interessant und aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sogar für jene, die nicht ausschließlich Wert auf perfekte Steaks legen. Ein weiteres Verkaufsargument ist sicher die ungewöhnlich schnelle Einsatzbereitschaft und unkomplizierte Handhabung.

Der bewusste Fleischgenuss steht deutlich im Vordergrund. Daher empfehlen wir neben der sorgfältigen Auswahl und Zubereitung des Grillgutes auch eine besondere Art der Darreichung und des Verzehrs.

Es bekommt hierbei nicht jeder ein einzelnes, ganzes großes Stück auf den Teller. Vielmehr wird das Stück nach der Zubereitung in dünne Streifen geschnitten und den Gästen in kleinen Portionen serviert.

Währenddessen wird gegebenenfalls bereits das nächste Stück zubereitet. Mit dieser Vorgehensweise sind auch die häufigen Anmerkungen der Kunden zur Größe des Beefers entkräftet.

Variierst du dabei auch noch die Produkte, also Fisch, Schalentiere, Fleischsorten aus verschiedener Herkunft, erlebt jeder Esser über einen längeren Zeitraum eine Vielzahl von besonderen Geschmackserlebnissen.

Weniger ist auch hier mehr und der seltenere, aber dafür bewusstere Fleischgenuss keine Einschränkung, sondern ein Gewinn.

Ein Beefer ist für alle interessant, die gerne leckeres Fleisch vom Grill genießen. Er ist eines der höherwertigen Gasgrillgeräte. (Bildquelle: jeztimms / unsplash.com)

Sind die Röststoffe gefährlich?

Die Melanoide, die bei der Maillard-Reaktion freigesetzt werden, sind nicht schädlich. Im Gegenteil: Die Bräunungsstoffe haben eine bakterienhemmende Wirkung.

Melanoide bekämpfen demnach Radikale und Schädlingsstoffe. Grundsätzlich gilt: Je länger die Garzeiten sind, desto mehr gefährliche Stoffe bilden sich.

Die Garzeiten bei Oberhitzegrills sind jedoch besonders kurz. Sie betragen nur etwa 30 bis 45 Sekunden pro Seite. Die knackigen Zeiten sind darauf zurückzuführen, dass bei einer sehr hohen Grilltemperatur chemische Prozesse schneller ablaufen. Ab 800 °C können die Reaktionen jedoch nicht mehr weiter beschleunigt werden.

Welches Fleisch eignet sich für den Beefer?

Der Beefer verwandelt jedes Stück vom Rind in ein köstliches Geschmackserlebnis. Allerdings sollte man vor dem Kauf eines Oberhitzegrills sorgsam abwägen, ob sich diese Investition auszahlt. Denn konzipiert ist der Spezialgrill vorrangig für besonders hochwertiges Fleisch.

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Wusstest du, dass es etwa 600 verschiedene Rinderrassen gibt?

All diese Rassen unterliegen verschiedene Zuchtkriterien. Zu den bekanntesten gehören Kobe- und Wagyu-Rind.

Absolute Premiumbeef-Rassen wie Black Angus oder Wagyu eignet sich daher am besten für den Beefer. Chemische Reaktionen laufen deutlich gezielter und schneller ab, wenn das Fleisch wenig Wasser und viele Eiweiße enthält.

Dry Aged Beef oder Filet Cuts (auch Lende oder Tenderloin genannt) sind daher prädestiniert für das Grillen bei 800 °C. Dessen stoffliche Eigenschaften sind sehr vorteilhaft für die Maillard-Reaktion.

Jedoch ermöglicht der Beefer auch, das Optimum aus eher preiswerteren Cuts wie Flank oder Flat Iron rauszuholen.

Was lässt sich neben Steaks noch im Beefer zubereiten?

Die Bezeichnung Beefer ist irreführend, denn mit dem Gerät kannst du nicht nur Rind (Beef), sondern auch jede Menge anderer Köstlichkeiten zubereiten. Garnelen, Langusten, Hummer und Jakobsmuscheln solltest du unbedingt mal mit Oberhitze grillen.

Auch für Desserts eignet sich der Beefer hervorragend. Ob du Obst karamellisieren möchtest oder lieber eine Crème brûlée flambierst – der Oberhitzegrill bietet dafür die besten Voraussetzungen.

Kann ich auf dem Beefer Pizza backen?

Wie du weißt, sind die hohen Temperaturen im Inneren der wesentliche Vorteil eines Beefers. Doch nicht nur Steaks brauchen Hitze, um zu gelingen.

Deswegen eignet sich ein Beefer beispielsweise auch, um Pizza zu backen. Eine gute Pizza braucht 300 Grad, damit der Boden schön kross wird. Die meisten Backöfen scheitern an dieser Marke und auch auf einem normalen Grill wird es eng.

Bei einem herkömmlichen Gasgrill sieht das schon anders aus – er lässt sich auf über 300 Grad erwärmen. Allerdings dauert es entsprechend lange, bis der Pizzastein die entsprechende Wärme gespeichert hat.

Wenn du mit einem Beefer Pizza machst, reichen fünf Minuten Vorheizzeit für den Pizzastein aus. Ohne ihn geht es sogar noch schneller, denn die Pizza selbst braucht nur etwa eine Minute bei 400 Grad – fertig!

Wie sehen Oberhitzegrills aus?

Das Design der Oberhitzegrills ist typischerweise minimalistisch. Die Funktionalität der Geräte steht klar im Vordergrund. Sie sehen von außen aus wie große, offene Metallkästen – demnach eher mit Ecken und Kanten.

Der Starkoch Tim Mälzer beschrieb die Optik der Geräte als Kombination aus Kaffeemaschine und Toaster. Die Form des Gehäuses unterstreicht vor allem das Standing als Männerspielzeug. Dem schlichten, kantigen Design zum Trotze versprüht der Hochleistungsgrill einen rohen Charme.

Gefertigt wird das Gehäuse aus Edelstahl. Rutschfeste Gummifüße sorgen für einen sicheren Stand. Die optischen Unterschiede zwischen den Modellen sind geringfügig. Alle Modelle erwecken einen robusten und hochwertigen Eindruck.

Wo kann ich einen Hochleistungsgrill kaufen?

Online-Bestellungen sind direkt auf den Herstellerseiten oder bei Fachhändlern wie Springlane oder Santos möglich. Amazon führt die meisten Geräte ebenfalls im Sortiment.

Solltest du Wert auf eine umfangreiche Beratung und persönliche Begutachtung vor dem Kauf legen, suche am besten ein Fachgeschäft in der nächstgelegen Großstadt auf.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Beefer in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • beefer.de
  • grill-und-co.de
  • grillstar.de
  • springlane.de
  • Saturn

Alle Beefer, die wir auf der unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Wie teuer sind die Geräte?

Günstige Einsteigermodelle sind bereits ab etwa 420 Euro erhältlich. Die Originalgeräte der Firma Beefer kosten mindestens 700 Euro. Deren Gründer sind die Erfinder dieses Grilltyps und verwenden ausnahmslos hochwertige Materialien.

Das rechtfertigt den höheren Preis. Beefer bietet auch  eine XL-Version an, die sich durch eine größere Grillfläche und einen zusätzlichen Brenner auszeichnet. Zudem verfügt dieses Modell über eine Lizenz für den gastronomischen Gebrauch.

Hochwertige elektrische Oberhitzegrills anderer Hersteller gibt es ab 600 Euro.

Gibt es Beefer auch gebraucht?

Wenn dir ein neuer Beefer zu teuer ist, kannst du dich natürlich auch nach einem gebrauchten Gerät umschauen. Erste Anlaufstelle sind hier sicher Plattformen wie Ebay oder Ebay Kleinanzeigen.

Da es sich um ein technisches Gerät handelt, solltest du jedoch in jedem Fall sicherstellen, dass der Beefer gebraucht auch wirklich funktionsfähig ist. Am besten ist es, wenn du dich mit dem Verkäufer triffst und den gebrauchten Beefer ausprobieren kannst.

Welches Zubehör wird mitgeliefert?

Der Lieferumfang enthält neben dem Gerät fast immer einen Gasschlauch samt Druckminderer sowie ein Grillrost mit passendem Griff. Zudem ist in der Regel eine Gastroschale beigelegt.

Hersteller wie Beefer oder Beeftec liefern zudem Grillhandschuhe mit. Beefer legt sogar ein Paket Zündhölzer bei. Bei anderen Herstellern gibt es oft Reinigungszubehör dazu. Einige Händler bieten aktionsgebunden Bundles mit Zubehör an.

Wie viel Propangas verbraucht ein Gas-Beefer?

Der Spezialgrill verbraucht etwa 250 Gramm Gas pro Stunde. Das ermöglicht ein Grillvergnügen von 44 Stunden bei maximaler Leistung, sofern man eine 11 Kilogramm Gasflache anschließt.

Entscheidung: Welche Arten von Beefer gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du hast bei diesen Grills die Wahl zwischen zwei verschiedenen Varianten. Zum einen gibt es Beefer, die mit Propangas betrieben werden. Hitzequelle ist hier ein Infrarot-Keramikbrenner. Näheres hierzu erfährst du weiter unten im Ratgeber.

Propangasflasche Test 2019: Die besten Propangasflaschen im Vergleich

Gasgrills sind aus Sicherheitsgründen ausschließlich für die Outdoor-Nutzung zugelassen. Eine perfekte Option für die Steakfans, die lieber drinnen brutzeln, ist daher ein Elektrogrill.

Wir unterscheiden also grob zwischen:

  • Gasgrills
  • Elektrogrills

Nachfolgend möchten wir dir die beiden Arten und ihre Vor- und Nachteile näher vorstellen. So kannst du herausfinden, welches Gerät besser für dich geeignet ist.

Was zeichnet einen Gas-Beefer aus und welches sind dir Vor- und Nachteile?

Gasbetriebene Oberhitzegrills erreichen problemlos die 800 °C. Diese Temperatur ist bereits nach kurzem Aufheizen in der Grillkammer messbar. Nachteilig ist jedoch, dass diese Geräte ausschließlich zur Nutzung im Freien zugelassen sind.

Zudem musst du ständig überprüfen, ob ausreichend Gas zum Grillen vorhanden ist. Erhältlich sind Propangasflaschen im Grillfachgeschäft, Gas- oder Baustoffhandel. Einige Baumärkte führen Barbecue Gas ebenfalls im Sortiment.

Vorteile
  • Kurze Aufheizdauer
  • Hohe Temperaturen
Nachteile
  • Nur draußen nutzbar
  • Abhängigkeit von der Gasflasche

Weiterhin musst du die Gasflasche vor und nach dem Essen sicher lagern. Als echter Grill- und Fleischfan sollte dich das allerdings kaum stören. Traditionelles Grillen findet schließlich auch draußen statt.

Was zeichnet einen Elektro-Beefer aus und welches sind dir Vor- und Nachteile?

Oberhitzegrills, die mit elektrischem Strom betrieben werden, bieten den Vorteil, dass du sie auch drinnen nutzen kannst. Das geht allerdings damit einher, dass sich eventuell entstehende Grillgerüche in der Küche verbreiten.

Die solide Wärmeisolation macht das Grillen innerhalb der Wohnräume jedoch unbedenklich. Von außen ist die Hitze mit der Hand kaum spürbar, wenn das Gerät in Betrieb ist. Zudem liefert jede Steckdose die erforderliche Energie zum Grillen.

Vorteile
  • Innenraum Nutzung
  • Gute Wärmeisolation
Nachteile
  • Langsameres Aufheizen
  • Keine optimale Hitzeverteilung
  • Gerüche in der Wohnung

Das Aufheizen geht allerdings etwas langsamer vonstatten als bei den Gas-Modellen. Ein weiteres Manko ist die schlechtere Hitzeverteilung. 800 °C werden nicht im gesamten Innenraum gemessen, sondern nur nah am Brenner.

Die elektrischen Varianten sind eine gute Alternative, wenn du gerne gemütlich und bequem Steak essen willst – besonders in den Wintermonaten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Beefer vergleichen und bewerten

Vor dem Kauf eines Oberhitzegrills solltest du dir die wichtigsten Eigenschaften vergegenwärtigen und die Geräte anhand der wichtigsten Faktoren vergleichen.

Zudem gilt es ausfindig zu machen, welche Charakteristika dir besonders wichtig sind, also was dein Grill können sollte und wozu du ihn hauptsächlich benutzen möchtest.

Nachfolgend sind dir einige entscheidende Kriterien an die Hand gegeben, die sich zur Unterscheidung der Geräte eignen:

  • Energiequelle
  • Maße / Grillfläche
  • Zündungsmechanismus
  • Höhenverstellung der Grillroste
  • Reinigung

Wir möchten dir die Faktoren näher erläutern, damit du besser entscheiden kannst, ob sich ein Gerät mit bestimmten Eigenschaften für dich eignet oder nicht.

Energiequelle

Bei Oberhitzegrills ist zwischen Gas und elektrischem Strom als Energiequelle zu differenzieren. Gasbetriebene Geräte heizen vor allem schnell auf und erreichen mühelos hohe Temperaturen. Allerdings sind sie nur für den Betrieb unter freiem Himmel zugelassen.

Zudem musst du immer in Auge behalten, dass deine Gasreserven reichen. Strom hingegen ist daheim jederzeit verfügbar. Derart betriebene Grills kannst du auch innerhalb deiner Wohnräume benutzen.

Nachteilig bei Elektro-Beefern ist jedoch vor allem die längere Zeit bis zum Erreichen der Maximaltemperatur sowie die schlechtere Temperaturverteilung im Inneren des Gerätes.

Maße / Grillfläche

Die Maße aller Geräte sind sehr ähnlich. Sie haben eine rechteckige Form und sind zumeist nicht sehr breit, gehen dafür aber mehr in die Tiefe. Die Beefer-Originale haben folgende Maße: 40 x 23,2 x 47,2 Zentimeter. Die Grillfläche der jeweiligen Roste beträgt 16 x 26,5 Zentimeter. Der Q (Kuh) von BHB Grill ist etwas kleiner.

Ausnahmen bilden der Beefer XL und der O.F.B. von Otto Wilde. Der Beefer XL hat eine deutlich größere Grillfläche von 35 x 32 Zentimetern und beinhaltet zwei Keramikbrenner. Somit eignet sich das Gerät auch zum Grillen großer Cuts wie beispielsweise Tomahawk Steaks. Das Design gestaltet sich etwas flacher und breiter.

Zündungsmechanismus

Gezündet werden die Spezialgrills entweder per Hand mit einem Streichholz oder per Knopfdruck. Bei der zweiten Zündungsoption kommt entweder eine elektrische oder eine Piezozündung infrage.

Du solltest unbedingt lange Zündhölzer verwenden, um dich nicht zu verbrennen. Halte dich an die Empfehlung des Herstellers oder benutze Kaminanzündhölzer.

Exkurs: Wie funktioniert eine Piezozündung?

Im Piezozünder befindet sich eine stark gespannte Feder, die sich bei Betätigung des Zündknopfes löst. Dadurch schlägt das Ende auf einen Piezokristall auf. Infolge des hohen Drucks wird eine elektrische Entspannungsladung von 15 bis 20 Kilovolt erzeugt.

Die Spannung wird via Kabel an eine Zündelektrode übertragen, die einen Zündfunken abgibt. Daher entflammt das ausströmende Gas im Grill.

Höhenverstellung der Grillroste

Die Höhe der Grillroste lässt sich auf zwei verschiedene Arten regulieren. Die meisten Modelle verfügen über Einschübe im Innengehäuse. Ähnlich wie im Backofen wird der Rost in die Kammer eingeschoben.

Je mehr Einschübe vorhanden sind, desto genauer lässt sich die Distanz des Grillguts zum Brenner justieren. Allerdings erfordert es viel Feinmotorik, wenn zu viele Einschubrillen vorhanden sind.

Eine zweite Möglichkeit ist die Höhenverstellung per Drehknopf wie beim Beefer One. Diese Variante ist deutlich komfortabler.

Reinigung

Aufgrund des schnörkellosen Designs der Geräte sind die Oberhitzegrills grundsätzlich leicht zu reinigen. Unterschiede im Säuberungsverhalten ergeben sich vor allem wegen der verschiedenen Bauweisen im Inneren des Gehäuses.

Geräte mit Einschüben haben den Nachteil, dass sich in diesen Ritzen Rückstände des Grillvorgangs sammeln können. Zur optimalen Reinigung ist es notwendig diese herauszunehmen, da man mit einem Tuch oder Lappen nur schlecht in diese Einschübe gelangt.

Allerdings sind diese Einschübe in Geräten wie dem Beefer Pro oder dem Steakreaktor 2.0 nicht verschraubt, sodass sich alle Teile im Innenraum herausnehmen und von Hand reinigen lassen. Bei fest verschraubten Einschubschienen gestaltet sich die Reinigung schwieriger.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Beefer

Warum benötigt der Grill 800 Grad?

Insbesondere hochwertiges und speziell gereiftes Feinschmeckerfleisch wird bevorzugt medium rare oder rare genossen. Dabei möchtest du aber nicht auf eine krosse Kruste verzichten.

Durch Hitzeeinwirkung finden chemische Reaktionen statt, beispielsweise eine Karamellisierung und die sogenannte Maillard-Reaktion. Diese sind neben weiteren Röstaromen und Reaktionen sehr wichtig für den Geschmack von gebratenem Fleisch.

Bereitest du Fleisch auf konventionelle Art zu, musst du das Produkt recht lange der vergleichsweise geringen Temperatur aussetzen, um die Reaktionen voll zu entwickeln.

Die Folge ist ein großer Garrand und zumeist ein unerwünscht hoher Gargrad des gesamten Stückes. Alternativ ist das Fleisch rare, aber nicht braun und kross.

Der Beefer-Grill kann durch seine sehr hohe Arbeitstemperatur diese Kruste in so kurzer Zeit erzeugen, dass das Bratgut dabei im Inneren im Prinzip völlig ungegart bleibt. Die ungewöhnlich kurze Dauer ist hierbei nie das Ziel, sondern lediglich eine unvermeidbare Folge dieser Zubereitung.

Ein Beefer hilft, das Fleisch genau richtig zuzubereiten.

Welches Beef- bzw. Rinderarten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Beef / Rindfleisch. Je nach Rasse, Zucht und Haltung unterscheiden sie sich und können so jeden Gaumen und Geldbeutel befriedigen. Wir haben ein Teil der feinsten Stücke nachfolgend zusammengefasst:

Rinderrasse Beschreibung Fleisch Ursprung
Aberdeen – Angus Angus Rinder werden das ganze Jahr mit Gras gefüttert und unter freiem Himmel gehalten. Es ist eine der beliebtesten Fleischrassen. Einzigartiges Aroma, zartes Fleisch Schottland
Argentinisches Rind Die Rinder wachsen auf den Weiden Argentiniens unter freien Himmel, klarer Luft und saftigen Gras auf. Feste Konsistenz, saftig, aromatisch Argentinien
Charolais Weißes Chrolais aus dem Burgund galt lange Zeit als exklusiv und war nur den Wohlhabenden vorbehalten. Sehr wenig Fett, sehr zartes Fleisch Frankreich
Kobe Kobe ist das teuerste und wohl beste Rindfleisch der Welt. Gerüchten zufolge werden die Rinder massiert und trinken Bier. Besonders mürbe Struktur, exzellente Marmorierung mit feinen Fettäderchen, äußerst zartes Fleisch Japan
Simmenthaler Rind Immer beliebter und das nicht ohne Grund. Beheimatet in der Alpenregion wachsen die Rinder auf saftigen Wiesen im Bergpanorama auf, was sich im Geschmack widerspiegelt. Würzig, saftig Schweiz
Wagyū Wagyū bedeutet „japanisches Rind“ und ist damit ein Sammelbegriff für Rinder, die japanischen Ursprung sind. Sehr feine Marmorierung, äußerst zartes Fleisch Japan

Welche Stücke des Rindes gibt es?

Es gibt nicht nur verschiedene Arten von Rindern, sondern auch verschiedene Teilstücke, die aus dem Rind herausgeschnitten werden und unterschiedliche Eigenschaften haben.

Name Teil Eigenschaften
Club-Steak Das Clubsteak wird zwischen der zehnten und dreizehnten Rippe herausgenommen Es ist von einer Fettschicht umgeben und hat eine schöne Marmorierung
Filet Unterhalb des Rückenmuskels wird das Stück unterteilt in Spitze, Mittelstück und Kopf. Zartes und sehr mageres Fleisch
Flank-Steak Bauchlappen Durch die gute Durchblutung in diesem Bereich ist es sehr geschmacksintensiv, butterzart und saftig
Rib-Eye oder Entrecôte Das Rip-Eye wird zwischen der sechsten und neunten Rippe herausgenommen Charakteristisch ist das Fettauge. Es gehört zu den edelsten Steak-Stücken.
Rumpsteak Oberes Hinterteil Dicke Fettschicht an der Längsseite
Schulterscherzel Schulterstück Sehr saftig und kurzfasig. Perfekt für Gulasch und Ragout
Tafelspitz Vordere, an die Hüfte grenzende, dünn auslaufende Spitze des Schwanzstückes Dieses Stück Fleisch ist ideal zum Kochen
T-Bone Der Steak-Klassiker wird an den Lendenwirbel-Knochen herausgeschnitten. Teils sehr zartes und mageres Fleisch aus den Filetteil und kräftigeres aus dem Rückenteil

Welche Garstufen gibt es?

Das Thema der Garstufen ist so umfangreich – eigentlich sollten wir dazu einen eigenen Blog machen. Doch hier erstmal die Kurzfassung, welche unterschiedlichen Garstufen es gibt und was diese Garstufen auszeichnet.

Bleu

Das Fleisch wird nur sehr kurz und dafür aber sehr kräftig angebraten. Die Innenseite des Fleisches / Steaks ist noch komplett roh und sollte eine saftig rote Farbe aufweisen. Von außen ist das Fleisch / Steak mit einer schönen braunen Kruste überzogen.

Im Englischen wird auch von very rare gesprochen, wenn diese Garstufe gemeint ist oder du diese Garstufe im Restaurant bestellst.

English

Auch hierbei wird das Fleisch nur kurz und stark angebraten. Ergebnis ist jedoch eine deutliche stärkere Garung im Vergleich zum Bleu. Die Kruste ist hierbei wesentlich dicker und ausgeprägter als beim Bleu – im Inneren sollte das Fleisch dunkelrot und saftig erscheinen.

Im Deutschen wird diese Variante „blutig“ genannt, wenn diese Garstufe gemeint ist oder ein Steak dieser Garstufe bestellt wird.

Medium rare

Innen leicht rosa bis rot und außen eine herrlich braune Kruste. Oft ist bei der Bestellung eines Steaks mit diesem Garpunkt „auf den Punkt“ gemeint. Also nicht ganz durch, aber auch nicht mehr English oder Bleu. Beim Anschneiden des Fleisches sollte der Fleischsaft eine schöne dunkelrote Farbe haben.

Medium

Außen mit einer dicken braunen Kruste und innen leicht rosa – bei der Bestellung wird nach Medium verlangt. Das Fleisch ist durch die längere Garung wesentlich fester und sollte beim Aufschneiden auch keinen oder kaum noch Fleischsaft verlieren.

Diese Garstufe wird von sehr vielen Menschen gewählt, da das Fleisch hierbei schon sehr weit gegart wurde, es aber trotzdem noch sehr saftig und schmackhaft ist.

Medium well

Für viele schon viel zu weit gegart, ist es für andere genau richtig. Das Fleisch hat innen wirklich nur noch eine leichte rosa Farbe und ist von außen stark angebräunt. Fleischsaft sollte beim Aufschneiden nicht austreten.

Well done

Das Fleisch ist nun wirklich durch, es ist keine rosa Farbe mehr zu erkennen und roter Fleischsaft sollte keinesfalls austreten. Das Fleisch hat innen wie außen eine braune bis graue Färbung angenommen und ist komplett durchgebraten.

Wie bereite ich ein perfektes Steak zu?

Maßgeblich für deine Grillresultate sind die Garpunkte. Entscheidend ist also, bei welcher Kerntemperatur im Fleisch du grillst.

Du folgende Tabelle gibt dir einen Überblick, welche Temperatur dein Grillgut haben sollte, um die gewünschte Konsistenz zu haben. Zur Kontrolle der Temperatur ist es ratsam, ein Fleischthermometer zu benutzen.

Garstufe Kerntemperatur
Raw 20 °C
Blue rare 20 °C
Rare Max. 45 °C
Medium rare Max. 55 °C
Medium 56 bis 61 °C
Medium well 61 bis 68 °C
Well done mehr als 68 °C

Wie entstand die Idee für den Beefer?

Entwickelt und umgesetzt wurde die Idee eines Hochleistungsgrills für Steaks von drei Schulfreunden. Der zündende Funke sprang über, als der Schöpfer Frank Hecker im New Yorker Stadtteil Brooklyn im Peter Luger Steakhouse speiste.

Dort verzehrte er das nach seinem Empfinden perfekte Steak. Um zukünftig nicht mehr auf dieses Geschmackserlebnis verzichten zu müssen, begab er sich auf die Suche nach dem Geheimnis hinter diesem einzigartigen Erlebnis.

Die Antwort auf die Frage nach dem perfekten Steak ist so simpel wie verblüffend: 800 °C. Diese Temperatur ist der Schlüssel, um unvergleichliche Röstaromen freizusetzen sowie eine extrem knusprige Kruste zu zaubern.

Daraufhin weiht er seinen alten Freund Marc Kirwald ein. Gemeinsam tüfteln sie ein Konzept aus, wie man diese leistungsstarken Grills bauen könnte. Praktischerweise ist Kirwald beruflich der ganzen Thematik nicht fern.

Heutzutage ist er Werksleiter des Produktionsbetriebs für die Brenner des Beefers. In der Folge wird Frantz Konzen hinzugezogen, ebenfalls ein Schulfreund, der Inhaber eines Metallbaubetriebs ist. Er verantwortet letztendlich die Form und Gestalt des Beefers.

Schlusspunkt der Story bildet Tim Mälzer. Hecker, eigentlich TV-Regisseur, lässt seine Kontakte spielen und kann den Starkoch für seine Idee gewinnen. Mälzer kann sich für den Beefer begeistern und trägt maßgeblich zum Bekanntwerden des Powergrills bei.

Wie reinige ich meinen Beefer?

Die Reinigung sollte am besten mit Wasser erfolgen. Hierzu befeuchtest du ein Tuch vor dem Auswischen. Bei starken Verschmutzungen ist die Verwendung eines Spezialreinigers zu empfehlen.

Grillreiniger Test 2019: Die besten Grillreiniger im Vergleich

Vor dem Abschrubben sollte das Reinigungsmittel je nach Verschmutzungsgrad fünf bis zehn Minuten einweichen. Abwischen solltest du den Reiniger mit einem feuchten Mikrofasertuch.

Grillrost und Gastroschale können problemlos in der Spülmaschine gesäubert werden. Geräte wie der Beefer Pro oder der Steakreaktor 2.0 von Klarstein bieten den Vorteil, dass die Rosteinschübe nicht verschraubt sind und somit problemlos herausnehmbar sind.

Infolgedessen bleibt ein Innenraum mit glatten Flächen zurück. Das erleichtert den Reinigungsvorgang enorm. Der Beefer One kommt ganz ohne Rosteinschübe aus. Die Rosthöhe wird durch einen Drehknopf reguliert. Demnach finden sich im Inneren des Gehäuses keine Rillen oder sonstige schlecht zu säubernde Stellen.

Lässt sich ein Beefer selber bauen?

Verglichen mit einem herkömmlichen Grill sind Beefer wesentlich teurer, wenngleich es inzwischen immer mal Modelle um 200 Euro beim Discounter gibt. Ein Original One Pro von Beefer kostet jedoch einige hundert Euro. Da stellt sich man einer die Frage: Kann ich einen Beefer selber bauen?

Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen für einen Beefer Eigenbau. Etwas handwerkliches Geschick solltest du allerdings mitbringen.

Prinzipiell benötigst du:

  • Brenner
  • Gasschlauch
  • Druckminderer
  • Auffangschale
  • Rost inkl. Halterung
  • Gehäuse

Als Material für aus Gehäuse verwendest du idealerweise Edelstahl, aber kreative Bastler haben für ihren selbstgebauten Bastler auch schon andere hitzefeste Materialien verwendet.

Welche Alternativen zum Beefer gibt es?

Wie bereits erläutert, kann der optimale Geschmack nur bei 800 °C erzeugt werden, die für eine Maillard-Reaktion erforderlich sind. Konventionelle Gasgrills sind dazu nicht imstande. Deren Leistungsfähigkeit endet bei maximal 400 °C.

Allerdings sind einige gasbetriebene Grillstationen mit Infrarot-Keramikbrennern ausgestattet. Insbesondere der kanadische Hersteller Napoleon zeichnet sich dadurch aus, dass er solche Spezialbrenner verbaut.

Die Kanadier bezeichnen das derart beheizte Feld als Sizzle Zone. Die erzeugte Infrarotwärmestrahlung beträgt bis zu 815,5 °C und liegt damit über der magischen Grenze.

Die zugrunde liegende Technik funktioniert wie folgt: Aus tausenden von Auslässen treten Flammen aus, deren Energie von der darüber liegenden Keramik absorbiert wird, bis diese glüht.

Ebenso ist es natürlich möglich, dass du dein Steak in der Pfanne brätst. Geschmacklich wirst du so allerdings nie an die Ergebnisse der Oberhitzegrills herankommen.

Die Oberfläche deines Steaks versiegelt nicht schnell genug, sodass die Fleischsäfte austreten und das Fleisch trockener wird. Es ist davon abzuraten, wirklich hochwertige Cuts derart zuzubereiten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://800-grad-grill.de/beefer/

[2] https://beefer.de/inhalte/uploads/Beefer_Rhein_Zeitung_26_10_2016-1.pdf

[3] https://www.svz.de/nachrichten/themen/chillen-beim-grillen/der-beefer-ein-heisses-teil-fuer-kenner-id13676636.html

[4] http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/800-grad-beefer-steaks-im-hoellenfeuer-13003946.html

[5] https://www.bergedorfer-zeitung.de/Lokales/article211134965/Mit-dem-Beefer-schmeckt-s-wie-noch-nie.html

Bildquelle: unsplash.com / Armando Ascorve Morales

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