Wenn du gerne in der freien Natur unterwegs bist und deinen Urlaub am liebsten als Camper verbringst, dann weißt du, dass frische Luft auch sehr hungrig machen kann. Um ein warmes Essen auf den Tisch zu zaubern, kommen Campinggrills dann häufig sehr gelegen.

Sie sind klein und kompakt, damit also bestens für Reisen geeignet. Campinggrills unterscheiden sich vor allem in ihrem Zweck und der damit verbundenen nötigen Ausstattung. Unsere Redaktion hat mehrere Grills unter die Lupe genommen und stellt dir hier ihre Favoriten im Campinggrill-Test 2019 vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Campinggrills sind klein, leicht, praktisch zu transportieren und eignen sich somit perfekt für Ausflüge und Campingtouren.
  • Mit passendem Zubehör können unterschiedlichste Gerichte zubereitet werden. Diese reichen von gegrilltem Fleisch und Gemüse über Wokgerichte bis hin zu Pizza.
  • Abhängig von deinen Vorlieben und Wünschen kannst du dich entweder für einen Holzkohlen- oder einen Gasgrill entscheiden. Diese kommen in unterschiedlichen Größen, Formen und Gewichtsklassen.

Campinggrill Test: Favoriten der Redaktion

Der beste günstige Campinggrill

Er wiegt nicht einmal 2 kg und lässt sich praktisch zusammenfalten: Der Gifort Portable Grill kann selbst in seiner kleinen Ausführung einiges leisten! Der Griff ist so konzipiert, dass er leicht zu transportieren und zu verstauen ist. Jedes Set wird mit einer schwarzen Grillmatte, einem Grillclip und einer Bürste geliefert.

Dieser Holzkohlegrill aus Edelstahl lässt sich in unter einer Minute aufbauen. Du musst ihn lediglich öffnen, auf die vier Füße stellen und die Karbonbox fällt von selbst heraus. So kannst du überall bequem Essen zubereiten. Wenn dir der Grill zu klein sein sollte, solltest du dir die größere Version genauer anschauen.

Der beste Campinggrill mit Gaskocher

Mit dem kompakten Gasgrill und -kocher von Campingaz bist du beim Campen nicht nur auf das Grillen beschränkt, sondern kannst auch kochen. Der für jeden erschwingliche Grill und Kocher befindet sich in der mittleren Preisklasse und ermöglicht es, Mahlzeiten auf kleinstem Raum zuzubereiten.

Dieser Campinggrill ist wegen seiner vier Füße äußerst stabil, kann aber im Nu wieder auseinandergelegt werden. Er kann sogar in einem Rucksack verstaut werden und wiegt nicht mehr als 2,9 Kg.

Der beste faltbare Holzkohlegrill

Dieser kleine und praktische Holzkohlegrill eignet sich perfekt für Campingreisen, da er schnell und einfach aufgebaut ist. Mit einem Gewicht von 1,6 Kg kann er sehr leicht transportiert werden. Die Maße des Grills (35 x 27 x 6,5 cm) erlauben außerdem eine einfache Verstauung im Kofferraum.

Die Käufer sind vor allem von dem schnellen und einfachen Abbau des Grills überzeugt. Nachdem die Kohle entsorgt wird dauert es nur wenige Minuten bis der Grill abgekühlt und wieder eingepackt werden kann.

Der beste multifunktionale Campinggrill

Der Party Gasgrill von Campingaz zeichnet sich durch seine Multifunktionalität aus. Camper können zwischen normaler Kochflamme, Grillen auf dem Gitterrost, wendbarer Grillplatte und einem Wok wählen. Mit einem Gewicht von nur 5 Kg ist er leicht tragbar und wird mit einer kompakten Gaskartusche betrieben.

Obwohl dieser Grill mehr Zubehör als gewöhnliche Campinggrills hat, kann alles innerhalb des Grills verstaut werden und ist somit bereit für den Transport. Die Käufer finden vor allem die Transporttasche, die beim Kauf mitgeliefert wird, äußerst praktisch. Dieser Campingaz Grill befindet sich in der höheren Preisklasse, doch für die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten zahlt sich das bezahlte Geld vollkommen aus.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Campinggrill kaufst

Wofür eignet sich ein Campinggrill?

Campinggrills eignen sich perfekt fürs Grillen auf Campingplätzen, an Seen, in Parks und generell überall im Freien, wo das Grillen erlaubt ist. Doch der Name soll nicht trügen, denn man kann sie auch zu Hause, im eigenen Garten oder am Balkon zum Einsatz bringen.

Campinggrills können sowohl beim Campen als auch bei Grillabenden zu Hause zum Einsatz kommen. (Bildquelle: unsplash.com / Vincent Keiman)

Ihr größtenteils geringes Gewicht und Durchmesser erlauben es, sie einfach zu transportieren. Deswegen sind Campinggrills ideal für Abenteuerlustige, die sich ihr Essen während ihrer Campingreise selbst zubereiten möchten.

Da man auf solchen Campingtouren öfters nicht viel Zeit für die Zubereitung von Essen hat, ist der Campinggrill der ideale Begleiter. Eines seiner wichtigsten Merkmale ist nämlich der schnelle und einfache Auf- und Abbau des Grills.

Mit Campinggrills können unterschiedlichste Gerichte zubereitet werden – vom Frühstück bis zum Abendessen. Es bestehen bereits viele verschiedene Kochbücher, die speziell auf die Essenszubereitung mit Campinggrills ausgerichtet sind.

Was kostet ein Campinggrill?

Die Preise von Campinggrills unterscheiden sich je nach Größe und Funktion des Grills. Die Spanne reicht jedoch meistens von 20 bis 250 Euro.

Campinggrills werden mit verschiedenem Zubehör angeboten. Je mehr Zubehör enthalten ist und je besser die Verarbeitung des Grills ist, umso höher fällt dann auch der Preis aus.

Darüber hinaus sind auch die Kostenpunkte für verschiedene Arten von Campinggrills unterschiedlich. So sind Holzkohle-Grills meistens billiger als Gasgrills.

Holzkohle-Campinggrills kann man bereits von einem Preis von 10 Euro erwerben, doch wenn man mehr Zubehör und Stabilität sowie bessere Qualität erwartet, dann reichen die Preise sogar bis 1 000 Euro.

Gas-Campinggrills haben einen Anfangskostenpunkt von 15 Euro, reichen dann aber ungefähr bis 500 Euro. Dabei muss man aber bedenken, dass Gaskartuschen und -flaschen teurer sind als Kohle für einen Holzkohlegrill.

Grilltyp Preis
Holzkohle-Grill 10-1000 €
Gas-Grill 15-500 €

Welche Hersteller von Campinggrills gibt es?

Die Liste der Hersteller von Campinggrills ist lang. Diese bieten unterschiedliche Arten von Campinggrills an. Darüber hinaus können bei Herstellern auch direkt Ersatzteile sowie diverses Zubehör besorgt werden. Im Folgenden werden fünf Campinggrill-Hersteller vorgestellt, deren Produkte unserer Recherche nach am häufigsten in Deutschland erworben werden.

Cadac hat eine große Breite an Grills und Zubehör. In der Kategorie Campinggrills bieten sie Gasgrills verschiedener Ausführungen, Größen und Formen. Darüber hinaus können bei Cadac auch Druckregler sowie Gaskartuschen erworben werden.

Das Unternehmen Cobb bezeichnet ihre Grills als die kleinsten, schnellsten und sichersten der Welt. Cobb bietet, im Gegensatz zu Cadac, nicht nur Gas-Campinggrills, sondern auch Holzkohlengrills an.

Outwell bietet alles rund ums Campen – von Zelten bis zum Grillzubehör. Wie auch Cobb, hat Outwell ebenfalls Holzkohle- und Gas-Campinggrills im Assortiment.

Gasgrills und raucharme Holzkohlegrills im innovativen Design bietet Enders. Außer kleinen und praktischen Campinggrills stellen sie ebenfalls größere Profigrills sowie diverses Campingzubehör her.

Die Firma Campingaz stellt, wie der Name bereits verrät, alles rund um das Thema Campen zur Verfügung. Man kann zwischen Holzkohle- und Gasgrills wählen und sich weiteres Zubehör sowie diverse Campingutensilien besorgen.

Wo kann man einen Campinggrill kaufen?

Campinggrills kann man sowohl in diversen Online-Shops, als auch im Fachhandel und in Kaufhäusern kaufen. Besonders Supermärkte bieten für Frühling und Sommer saisonale Angebote von Campinggrills an.

Einige der beliebtesten Online-Shops, die für den Kauf von Campinggrills benutzt werden, sind hier aufgelistet:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • alternate.de
  • ladenzeile.de

Grills sowie verschiedenes Campingzubehör können ebenfalls auf Webseiten erworben werden, die sich auf das Thema Campen spezialisieren:

  • campz.de
  • campingshop-24
  • ofen.de
  • reimo.com/de
  • camping-kaufhaus.com
  • fritz-berger.de

Darüber hinaus können Campinggrills direkt und bequem über Webseiten von Herstellern oder deren Händlern bestellt werden:

  • outwell.de
  • cobb-grill.de
  • cadacinternational.com
  • enders-germany.com
  • campingaz.com/de

Welche Alternativen gibt es zu einem Campinggrill?

Um während einer Campingreise leckere Mahlzeiten genießen zu können, brauchst du nicht unbedingt einen Campinggrill. Es gibt zahlreiche Alternativen, die ähnliche Ergebnisse versprechen. Abhängig von deinen Vorlieben kannst du entscheiden, ob du einen Campinggrill oder eine der Alternativen auswählst.

Eine Möglichkeit ist es, dir deinen Grill selbst zusammenzubasteln. Du kannst es mit der Anleitung im Video versuchen.

Eine Möglichkeit ist es, Holzstücke zusammenzulegen, ein Feuer anzuzünden und z.B. Würste auf Spieße zu stecken und sie auf diese Weise zuzubereiten. Um es einfacher zu machen, kann man über das Feuer einen Rost geben und darauf Fleisch und Gemüse grillen.

Dabei muss aber betont werden, dass ein solches offenes Feuer nicht besonders sicher ist und die unkontrollierte Ausbreitung des Feuers wahrscheinlicher als beim Grillen mit einem Campinggrill ist.

Statt ein Feuer mit Holz anzuzünden, kann ebenfalls eine Gaskartusche verwendet werden. In Kombination mit einem Grillrost kann auf diese Weise ebenfalls Essen zubereitet werden. Man muss jedoch nicht nur einen Rost verwenden, sondern kann auch z.B. zu einem Topf oder Wok greifen.

Anbieter von Campingzubehör bieten häufig auch Feuerschalen. So kann das Feuer viel leichter kontrolliert werden. Auf Feuerschalen kann man diverse Grillroste, Woks oder Grillplatten legen. Dadurch kann man seinen Grill selbst zusammensetzten.

Außer den herkömmlichen Gas- und Holzkohle-Grills kann man sich ebenfalls für einen Elektrogrill entscheiden. Dieser ist nicht aufwendig zu bedienen, denn man steckt ihn einfach und schnell an eine Steckdose an und schon ist man bereit fürs Grillerlebnis. Jedoch ist ein Elektrogrill beim Campen oft unpraktisch, da man auf Stromzufuhr angewiesen ist.

Entscheidung: Welche Arten von Campinggrills gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Wenn du dir einen Campinggrill zulegen möchtest, kannst du zwischen unterschiedlichen Arten wählen:

  • Holzkohle-Campinggrill
  • Gas-Campinggrill

Du kannst dich für deinen Favoriten abhängig von deinen Vorlieben für die Essenszubereitung entscheiden. Die wichtigsten Unterschiede dieser beiden Campinggrills stellen wir dir in diesem Abschnitt dar, um dir die Entscheidung zu erleichtern.

Was zeichnet einen Holzkohle-Campinggrill aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Heizkohle-Campinggrill steht für all das, was man sich traditionell unter dem Thema Grillen vorstellt – echtes Feuer, Rauch und der Geruch von frisch zubereitetem Fleisch. Mit einem Heizkohle-Campinggrill erhältstt du die Atmosphäre klassischer Grillabende.

Vorteile
  • Traditionelles und klassisches Grillerlebnis
  • Unkomplizierter und einfacher Auf- und Abbau
  • Keine Technik, die versagen kann
  • Nicht angewiesen auf Gas- oder Stromverfügbarkeit
Nachteile
  • Auf vielen Campingplätzen verboten
  • Rauch und unangenehmer Geruch
  • Gelegentlich schwierig, das Kohlfeuer zu entfachen
  • Längere Zeit, bis die richtige Temperatur erreicht ist

Ein Problem besteht jedoch darin, dass Grillen mit einem Holzkohle-Campinggrill auf vielen Campingplätzen, Parks und freien Räumen aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt ist. Deswegen gehst du möglicherweise ein Risiko ein, wenn du dir einen Holzkohlegrill beschaffst und ihn während deiner Campingtour zum Einsatz bringen möchtest.

Holzkohle-Campinggrills sind aber die bei weitem einfachste Variante. Sie sind schnell und unkompliziert aufgebaut und es gibt keine Technik, die kaputt gehen könnte und somit dein Grillerlebnis behindern würde.

Darüber hinaus sind Holzkohle oder Briketts günstig in fast jedem Supermarkt zu erwerben. Deshalb musst du diese nicht von zu Hause mitnehmen sondern kannst sie auch unterwegs besorgen.

Was für viele eine Hürde beim Grillen mit einem Holzkohle-Campinggrill darstellt, ist die aufwendige Anfeuerung der Holzkohle. Vor allem Unerfahrene benötigen hierbei etwas länger, um die Kohle auf die richtige Temperatur für das Grillen zu bringen.

Wenn sich das Feuer und die Temperatur einmal entwickelt haben, ist es außerdem schwierig, diese zu regulieren. Der Holzkohle-Campinggrill benötigt deshalb ständige Aufmerksamkeit, da auch die Abkühlzeit länger ist und man den Grill wegen Brandgefahr auch nach dem Grillen in Auge behalten muss.

Was zeichnet einen Gas-Campinggrill aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Für viele Camper ist der Gas-Campinggrill der beste Begleiter. Die praktische Gaskartusche oder Gasflasche ist leicht zu transportieren und überall einsetzbar. Somit kann der Grill mit nur wenig Mühe angezündet und abgeschaltet werden.

Mit Hilfe der Gaskartusche oder -flasche erreicht dein Grill in nur wenigen Minuten eine hohe Temperatur und ist somit schnell einsatzbereit.

Ein Gas-Campinggrill ermöglicht eine Essenszubereitung ohne Rauch. Dadurch werden auch unangenehme Gerüche verhindert was sowohl für dich als auch deine Nachbarn das Grillerlebnis angenehmer macht.

Für Gasgrills wird unterschiedliches Zubehör angeboten. Durch verschiedene Grillplatten, Woks oder Pizzasteine können viele Gerichte zubereitet werden. Dies ermöglicht dir, dein Essen jederzeit anders zuzubereiten – abhängig davon, ob du lieber grillst, kochst oder backst.

Wie auch Holzkohle-Campinggrills, werden gelegentlich ebenfalls Gasgrills auf Campingplätzen und im Freien aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Deswegen empfehlen wir dir, vor deiner Reise herauszufinden, ob das Grillen mit Gasgrills an deinem Ausflugsziel erlaubt ist.

Denke außerdem daran, ausreichend Gaskartuschen oder -flaschen mitzunehmen. Sollten diese ausgehen, könntest du ohne deine Mahlzeit bleiben. Außerdem ist nie sicher, ob das örtliche Geschäft passende Gaskartuschen oder -flaschen für deinen Grill hat.

Vorteile
  • Leichte, kleine und praktische Gaskartuschen
  • Ohne Rauch und unangenehme Gerüche
  • Einsatzbereit in wenigen Minuten
Nachteile
  • Ausreichend Gaskartuschen mitnehmen
  • Gaskartuschen für jeden Grilltyp sind nicht überhall erhältlich
  • Gelegentlich nicht auf Campingplätzen erlaubt

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Campinggrills vergleichen und bewerten

Vor dem Kauf deines Campinggrills gibt es einiges zu beachten. Damit du dir den Grill aussuchst, der zu dir passt und die wichtigsten Kriterien erfüllt, haben wir sie hier für dich zusammengetragen:

  • Einfachheit der Aufstelung und der Zerlegung
  • Größe
  • Gewicht
  • Material
  • Einfachheit der Reinigung
  • Verwendungsmöglichkeiten

Einfachheit der Aufstellung und Zerlegung

Wenn du dich für einen Campinggrill entscheidest, solltest du darauf achten, dass dieser schnell und leicht aufzubauen und zu zerlegen ist. Das ist wichtig, weil die Meisten beim Campen nicht viel Zeit aufwenden können oder wollen, um einen Grill aufzustellen oder abzubauen und wegzuräumen.

Ideal ist es auch, wenn der Grill klappbar ist. Diese Funktion ist besonders für das Campen sehr praktisch, denn wenn man mit dem Auto oder Wohnmobil unterwegs ist, sollen solche Geräte möglichst platzsparend sein. Ein klappbarer Grill ist viel leichter zu transportieren.

Ein klappbarer Grill eignet sich perfekt fürs Campen – er ist praktisch und einfach zu transportieren. (Bildquelle: unsplash.com / Daan Stevens)

Wenn dein Campinggrill nicht zu viele Bestandteile hat – um so besser! Das bedeutet, dass man keine lange Anleitung benötigt, um ihn zusammenzustellen. Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass die Einzelteile verloren gehen, wenn man mehrere davon hat.

Größe

Wenn man bei Grills über Größe spricht, dann wird dabei der Durchmesser der Grillfläche gemeint. Wie auch bei herkömmlichen Grills, die beim Grillen zu Hause eingesetzt werden, gibt es auch verschiedene Größenausführungen von Campinggrills. Die meisten Hersteller achten jedoch darauf, dass Campinggrills so praktisch wie möglich sind.

Für das Campen eignen sich kleinere Grills am besten. Diese sind leichter zu transportieren, denn sie nehmen nicht zu viel Platz im Kofferraum ein. Wenn du jedoch eine größere Grillfläche benötigst, sind Klappgrills eine gute Lösung.

Viele Campinggrills liegen bei einem Durchmesser zwischen 26 und 28 cm. Diese Größe ist ausreichend für eine Campingtour oder einen Ausflug und ist natürlich die beste Variante, wenn man an das Verstauen denkt.

Je kleiner der Grill, desto praktischer. Kleine Grills kann man deshalb einfach auf den Tisch stellen und schon kann der Grillspaß beginnen:

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BBQ TIME!!! #grilling #smallgrill

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Wenn man mit einem Wohnwagen unterwegs ist und der Platz kein Problem ist, kann man sich dementsprechend auch für einen größeren Grill entscheiden. Die Durchmesser reichen bei solchen größeren Campinggrills bis 115 cm.

Gewicht

Ähnlich wie bei der Größe, achten Hersteller auch auf das Gewicht des Campinggrills. Er sollte nämlich nicht nur klein und einfach zu verstauen sein, sondern auch leicht und somit einfach zu transportieren.

Bei Campingtouren und Ausflügen muss man den Grill nämlich oft umstellen und bewegen, ihn aus dem Auto zum Grillplatz bringen und wieder zurück. Ist der Grill groß und schwer, so wird diese Aufgabe oft zur Herausforderung.

Aus diesem Grund wiegen die meisten Grills, die speziell fürs Campen gefertigt sind, nicht mehr als 5 Kg. Einige Ausführungen, mit größerem Durchmesser und mehr Zubehör, fallen jedoch in die Gewichtsklasse von 5 bis 15 Kg. Nur die wenigsten Campinggrills wiegen mehr als 15 Kg und von solchen wird abgeraten, da sie nicht praktisch und kompakt sind.

Material

Bei Campinggrills werden meistens Grills aus Edelstahl empfohlen. Diese sind unempfindlich gegen Rost und somit perfekt geeignet, wenn man vorhat, sie öfters zu benutzen.

Campinggrills aus herkömmlichem Stahl sind, im Gegensatz zu Edelstahlgrills, nicht besonders temperatur- und korrosionsbeständig. Doch ein herkömmlicher Stahlgrill ist meistens leichter, was vor allem für das Campen wichtig ist, da der Grill dabei oft bewegt und transportiert werden muss.

Wenn man sich zwischen diesen beiden Varianten nicht entscheiden kann, kann man einen Stahlgrill wählen, der mit einem speziellen Pulver beschichtet ist und somit schwieriger rostet, ähnlich wie der Edelstahlgrill.

Einfachheit der Reinigung

Ein entscheidender Faktor bei der Anschaffung eines Campinggrills ist mit Sicherheit die Einfachheit der Reinigung. Wie auch beim Aufbau des Grills, will niemand im Urlaub viel Zeit für die Reinigung seines Grills aufwenden.

Wenn deine Entscheidung auf einen Holzkohle-Campinggrill fällt, wird das Reinigen möglicherweise etwas komplizierter und schwieriger als es beim Gasgrill der Fall ist. Dies geschieht auf Grund des offenen Feuers, das beim Holzkohlegrill entsteht. Dadurch können sich Reste vom Grillgut schnell in den Rost einbrennen.

Beim Holzkohle-Campinggrill ist es wichtig, dass du die Kohle leicht entleeren kannst. Beim Gasgrill muss, im Gegensatz zum Holzkohle-Campinggrill, keine Asche entsorgt werden. Aus diesem Grund fällt die Reinigung eines Gasgrills meistens einfacher aus.

Generell solltest du in der Produktbeschreibung auch darauf achten, ob die Teile des Campinggrills spülmaschinenfest sind. Dies ist immer ein großes Plus, wenn es um die Reinigung deines Grills geht, weil es dir in vielen Fällen die Arbeit erleichtert.

Wenn dein Grill jedoch nicht spülmaschinenfest ist, gibt es keinen Grund zur Sorge. Hier findest du einen raffinierten Trick, wie du deinen Grill einfach und schnell reinigen kannst:

Verwendungsmöglichkeiten

Wie der Name schon sagt, ist die wichtigste Funktion des Campinggrills – das Grillen. Doch mittlerweile bieten viele Hersteller auch unterschiedliches Zubehör, mit dem du deinen Grill auch für das Kochen oder Backen verwenden kannst.

Wenn du dich für einen Campinggrill entscheidest, sollte dieser idealerweise auch unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten aufweisen. Dies ermöglicht dir, Gerichte jedes Mal auf unterschiedliche Art und Weise zuzubereiten – grillen, kochen oder backen.

Solltest du schon von Vornherein wissen, dass du deinen Campinggrill ausschließlich für das Grillen verwenden möchtest, dann solltest du weitere Verwendungsmöglichkeiten nicht näher beachten. Da ein Campinggrill vor allem leicht, klein, praktisch und transportfähig sein soll, macht es keinen Sinn, überflüssiges Zubehör mitzuschleppen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Campinggrills

Was für Zubehör gibt es für Campinggrills?

Für Campinggrills gibt es ein breites Sortiment an Zubehör. Dieses reicht von Grillplatten oder Schürzen bis hin zu Handschuhen und Zangen. Das praktische dabei ist, dass du dir nur das Zubehör aussuchen kannst, welches du auch wirklich brauchst.

Für das perfekte Grillerlebnis kannst du zwischen Grillplatten aus unterschiedlichen Materialen wählen. Solltest du mit deinem Campinggrill auch Gemüse zubereiten möchten, so eignen sich ein Wok oder ein Gemüsekorb dafür. Mit einem Pizzastein kannst du problemlos eine Pizza backen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wichtig ist zu betonen, dass du auch ohne jegliches Zubehör deinen Campinggrill verwenden kannst. Wenn du also nicht viele Sachen verstauen und transportieren willst, dann kannst du für deine Campingtour lediglich den Grill einpacken!

Welche Gerichte kann ich mit einem Campinggrill zubereiten?

Allgemein lässt sich sagen, dass die Hauptfunktion eines Campiggrills die Zubereitung von Grillgerichten ist. Doch mit passendem Zubehör lassen sich auch z.B. Wokgerichte oder sogar Pizza zubereiten.

Mit einem Campinggrill kannst du unterschiedliche Speisen zubereiten, egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse. (Bildquelle: unsplash.com / El Chefo)

Fürs Campen und Grillen wurden bereits eigene Kochbücher verfasst. Diese beinhalten Rezepte für unterschiedliche Gerichte, vom Steak bis zum Gemüseteller. Außerdem kannst du passende Gerichte für Frühstück, Mittag- und Abendessen finden. Die Kochbücher und Rezepte kannst du entweder im Internet recherchieren oder im Printformat besorgen.

Mit einem Campinggrill kannst du also das zubereiten, was du auch normalerweise zu Hause gerne Essen würdest. Entscheidend sind nur deine Wünsche und das passende Zubehör.

Falls du Anregungen für deine erste Mahlzeit mit einem Campinggrill brauchst, findest du im Video unten einige interessante Ideen.

Wie reinige ich einen Campinggrill?

Auch wenn man im Urlaub oder unterwegs ist, sollte man sich Zeit nehmen, um seinen Grill nach der Verwendung gründlich zu reinigen. Keiner möchte sein Fleisch oder Gemüse nächstes Mal auf einem schmutzigen Grillrost zubereitet haben.

Entscheidet man sich für einen Holzkohle-Campinggrill, sollte man die verbrannte Kohle zunächst abkühlen lassen und danach entsorgen. Auch der Rost sollte erst dann gereinigt werden, wenn er vollkommen abgekühlt ist.

Für die Reinigung eignen sich bestens Grillbürsten und Grillreiniger, obwohl es auch unterschiedliche andere Alternativen gibt. Stahlbürsten eignen sich perfekt für die Entfernung von Essensrückständen auf dem Rost.

Eine weitere Möglichkeit ist es, den abgekühlten Rost in Zeitungspapier einzuwickeln, auf den Boden zu legen und mit Wasser zu übergießen. Man kann ihn über Nacht so liegen lassen, denn das Zeitungspapier weicht das Verbrannte auf und ermöglicht im Nachhinein eine einfache Reinigung.

Am besten ist es, einen Blick in die Produktbeschreibung deines Campinggrills zu werfen. Dort kannst du nämlich schnell herausfinden, ob die Teile deines Grills spülmaschinenfest sind. Sollte das der Fall sein, so ist das Dilemma bezüglich der Reinigung schnell gelöst!

Alternative Beschreibung
Grillreiniger Den Grillreiniger auf den Rost sprühen und einwirken lassen. Danach den Rost mit Wasser abspülen und abwischen.
Zeitung und Wasser Den Rost in Zeitungspapier einwickeln, auf den Boden legen und mit Wasser übergießen. Das Zeitungspapier weicht das Verbrannte auf und ermöglicht  eine einfache Reinigung.
Grillrost aufheizen Den Rost nach der Verwendung erneut aufheizen, damit alle Essensreste verbrennen. Wenn der Rost abgekühlt ist, kann der Schmutz mit einer Grillbürste entfernt werden.
Spülmaschine Wenn der Rost spülmaschinenfest und nicht zu groß ist, kann man ihn in die Spülmaschine geben. Vorher müssen aber größere Schmutzreste mit der Grillbürste entfernt werden.

(Quelle: holzkohlegriller.com)

Wo darf man grillen?

Eigentlich ist es etwas Selbstverständliches sich im Campingurlaub die Mahlzeiten selbst im Freien am Grill zuzubereiten. Doch auf vielen Campingplätzen ist das Grillen mittlerweile wegen der Brandgefahr verboten.

Auch auf anderen öffentlichen Plätzen, wie Parks oder an Seen, gilt häufig ein Grillverbot. Aus diesem Grund raten wir dir, dich vor deinem Ausflug zu informieren, ob das Grillen mit einem Holzkohle- oder Gasgrill gestattet ist.

Auch wenn kein Grillverbot herrscht, solltest du nie in der Nähe von Wäldern und vor allem nicht bei starkem Wind grillen. Ein starker Wind führt oft zur unkontrollierten Verbreitung der Flamme. Außerdem solltest du in allen Situationen deinen angezündeten Grill aus Sicherheitsgründen nie aus den Augen lassen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.grillfuerst.de/shop/campinggrill/index.php

[2] https://www.holzkohlegriller.com/campinggrill/

[3] https://www.holzkohlegriller.com/grillrost-reinigen-der-ultimative-guide/

[4] https://www.maz-online.de/Nachrichten/Wissen/Grillen-Was-ist-erlaubt-wo-und-wann-duerfen-Sie-jetzt-grillen

[5] https://ousuca.com/outdoor-grill-selber-bauen/

Bidquelle: Unsplash.com / Evan Wise

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