Willkommen bei unserem großen Gartengrill Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gartengrills. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den besten Gartengrill für dich zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Testvideos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Gartengrill kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Gartengrill ist für jeden Garten unerlässlich. Mit dem Grillen kann sofort losgelegt werden, da muss nichts transportiert und großartig vorbereitet werden. Des Weiteren wird an frischeren Abenden aus dem Grill ein Kamin, der eine angenehme Atmosphäre schafft.
  • Den Gartengrill gibt es in unterschiedlichen Variationen, diese unterscheiden sich in erster Linie am Material. Das Beton- und Edelstahlmodell sind die gängigsten Alternativen. Doch mit etwas handwerklichem Geschick kannst du dir auch aus Steinen deinen eigenen Traumgrill selber bauen.
  • Preislich spielt vor allem das Material und die Verarbeitung eine Rolle, dementsprechend kosten Modelle aus Edelstahl mehr als ein herkömmlicher Gartengrill aus Beton.

Gartengrill Test: Das Ranking

Platz 1: Buschbeck Gartengrillkamin – Pizzaofen Italia

Der Gartengrill Italia von der Marke Buschbeck ist ein mobiler Gartengrill aus Edelstahl. Mit einer Größe von 160 x 40 x 56 cm und einem Gewicht von 27 kg zählt er zu den deutlich kleineren Gartengrills. Die Reinigung verläuft ganz aufwandslos, mit Hilfe des integrierten Schubfaches, dass zum Auffangen von Asche dient.

Dieses Modell zeichnet sich durch seine Extraausstattung, dem hochwertigen Pizzaofen aus, was auch seine Hauptattraktion ist. Darüber hinaus ist er dennoch multifunktional und kann neben dem Backen auch noch Grillen und Räuchern, dabei erleichtert eine praktische Temperatur-Anzeige das Grillerlebnis.

Platz 2: Buschbeck Gartengrillkamin Las Palmas

Der robuste Gartengrillkamin Las Palmas von Buschbeck aus stahlarmierten Beton ist mit seiner grau-terrakottafarbenden Ausführung ein Muss für jeden Garten . Dieses Modell gibt es in einer Größe von 206 x 110 x 65 cm und einem Gewicht von ca. 400 kg.

Der Grill bietet aufgrund seinem höheverstellbaren Gillrosts eine ergonomische Höhe für jedermann. Das verchromte Grillrost bietet mit den Maßen von 54 x 34 cm eine durchschnittliche Grillfläche, die für ein entspanntes Grillerlebnis mit Familie oder Freunden vollkommen ausreicht.

Platz 3: Wellfire Toskana Kupferhaube Grillkamin

Das Modell Toskana von Wellfire ist ein sehr edler Gartengrill der etwas höheren Preisklasse. Qualitativ bringt dieses Modell einiges mit, vor allem durch seine markante, wassergestrahlte Oberfläche aus rot-weißem Naturedelsplit und hochwertiger Abdeckhaube aus Kupfer. Optisch ein Hingucker für jeden Garten.

Der Aufbau des Grillkamins ist aufgrund des Stecksystems recht aufwandslos, da ist kein Vermörteln notwendig. Mit dem Maßen von 182 x 110 x 73 cm und einem Gewicht von 440 kg liegt er im oberen Durchschnitt. Darüber hinaus zeichnet der Grill sich mit seiner umfangreichen Arbeitsfläche aus.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Gartengrill kaufst

Welche Vorteile hat ein Gartengrill?

Der Gartengrill eignet sich zu jeder Jahres- und Uhrzeit für ein bequemes Grillvergnügen und ist als Einrichtungsgegenstand definitiv ein Hingucker für den Garten.

Das Grillerlebnis kann mit einem fertigen Grillkamin sofort beginnen, da muss nichts umständlich transportiert oder großartig vorbereitet werden.  Du musst lediglich das Grillrost und den Aschekasten bereit halten.

Der Gartengrill überzeugt mit seiner Robustheit und ist praktisch ein unverzichtbares Accessoire für den Garten. (Bildquelle: unsplash.com / Mike Kotsch)

Aufgrund seines Materials ist der Gartengrill resistenter gegen externe Schäden als herkömmliche Grills und kann zudem dank seines Gewichts mit gutem Gefühl über Nacht allein gelassen werden.

Zu guter Letzt besitzt die Wärmequelle des Grills noch einen gesellschaftlichen Faktor. An kühlen Tagen wird der Gartengrill zu einem Kamin, dann bietet die Feuerstelle eine angenehme Atmosphäre und bereitet einen schönen Abend.

Was kostet ein Gartengrill?

Der Preis eines Gartengrills hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.  Dazu gehören:

  • Material
  • Funktionen und Ausstattung
  • Größe
  • Marke

Die Zusammensetzung dieser Einflussfaktoren bestimmen den Preis deines Gartengrills. Da hängt es von dir ab, wodrauf du einen Wert setzt.

Typ Preisspanne
Gartengrill aus Beton ca. 180€ – 2.800€
Gartengrill aus Edelstahl ca. 80€ – 4.000€
Gartengrill aus Steinen ca. ab 180€

Ab einem Preis von 200 € bekommst du einen üblichen Gartengrill aus Betonmaterial, für einen ordentlichen Grill aus Edelstahl musst du jedoch schon bereit sein um die 800 € auszugeben.

Der Preis kann je nach Bedürfnis in die höhen steigen, indem du entscheidest, ob du beispielsweise eine zusätzliche Arbeitsfläche oder einen integrierten Ofen haben möchtest

Wo kann ich einen Gartengrill kaufen?

Wie bei den meistens Grills ist der Baumarkt oder das Fachgeschäft selbstverständlich die erste Anlaufstelle. Folgende Baumärkte und Fachgeschäfte sind gefragte Anbieter:

  • Obi
  • Hagebau
  • Hornbach
  • Toom
  • Grillfürst
  • Bauhaus

Im Online-Handel findest du so gut wie alles. Auch hier werden Gartengrills häufig über die bekannten Onlineversandhändler Amazon und Ebay zum Verkauf angeboten.

Saisonabhängig haben auch Märkte wie Aldi, Lidl oder andere Discounter einen Gartengrill im Angebot.

Zuletzt ist noch zu erwähnen, dass Markenanbieter selbstverständlich für Ihre Produkte auch einen Verkauf anbieten. Der gefragteste Anbieter wäre in diesem Fall Buschbeck, deren Produkte du im folgenden Video betrachten kannst.

Welches Fundament benötigt ein Gartengrill?

Du hast dich für einen Platz für deinen Gartengrill entschieden? – Dann musst du sichergehen, dass die Fläche ein geeignetes Fundament besitzt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist es deine erste Aufgabe beim Aufbau deines Grills.

Eine Grube mit einer Tiefe von ca. 30 cm ist eine Bedingung für das Erstellen des Fundaments. Bei einem Grillkamin bis zu 250 kg reicht ein Fundament aus Bauschutt. Doch wiegt der Grill mehr als 250 kg, dann sollte in erster Linie eine Schicht Kies als Drainage und darauf dann eine Buschuttschicht raufgetragen werden. Abschließend wird eine Betonplatte errichtet.

Für die reine Grillfunktion ist theoretisch jeder Grill eine Alternative für den Gartengrill, dabei ist es egal ob es sich um einen reinen Holzkohlegrill oder einen Grillwagen handelt. (Bildquelle: unsplash.com / Luis Quintero)

Soll der auf einer Terasse stehen, dann musst du dir sicher sein, dass der Unterbau für solch eine Belastung geeignet ist, andersfalls solltest du den Vorgang auch dort durchführen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Gartengrill?

Der Gartengrill glänzt mit seiner optischen Ausstrahlung und hebt sich mit seiner zusätzlichen Funktion als Kamin von anderen Grillarten ab.

Unabhängig davon wäre jedoch theoretisch jede Art von Holzkohlegrill eine Alternative zum Grillkamin, da sich die Grillfunktion des Gartengrills sich nicht großartig vom herkömmlichen Grill unterscheidet.

Holzkohlegrill Test 2019: Die besten Holzkohlegrille im Vergleich

Für die kalten Nächte gibt es alternativ einen Terassenofen, der besitzt jedoch keine Grillfunktion, doch ist eine angenehme Wärmequelle für den Außenbereich.

Beide Funktionen in einem besitzt somit nur der Gartengrill. Wer also im Besitz eines Gartens ist, sollte auf einen Gartengrill nicht verzichten. Du sparst dir dadurch eine Menge Aufwand.

Entscheidung: Welche Arten von Gartengrills gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei Alternativen von Gartengrill, die sich jedoch nur vom Material und eventuell zusätzlicher Funktionen unterscheiden. Dabei handelt es sich um Gartengrill aus folgenden Materialien:

  • Beton
  • Edelstahl
  • Steinen

Die Eigenschaften dieser Arten unterscheiden sich nicht großartig, jedoch bringen die Modelle dennoch Vor- und Nachteile mit sich. Im Folgenden werden die einzelnen Arten von einander differenziert.

Was zeichnet einen Gartengrill aus Beton aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Der Gartengrill aus Beton ist ein vorteilhafter Einrichtungsgegenstand für den Garten, der ziemlich viele Leuten eine schöne Zeit beschert.

Der Gartengrill wird nicht umsonst auch Grillkamin genannt. Du musst den Gartengrillen nicht zwangsläufig nur zum Grillen nutzen, denn auch an frischen Abenden kannst du aus ihm einen Kamin machen.

Vorteile
  • Multifunktion
  • Robust und langlebig
  • Vielfalt
  • Preisklassen
  • Sofort startklar
Nachteile
  • Mobilität
  • Gewicht
  • Aufbau zu zweit
  • Fundament bauen

Durch sein Material ist der Gartengrill aus Beton ziemlich robust und durch etwas Pflege langlebig. Doch die Robustheit führt auch zu einen hohem Gewicht, was auch Nachteile mit sich bringt.

Der Gartengrill aus Beton kann nicht so spontan verschoben werden, da dieser ein hohes Gewicht besitzt. Des Weiteren ist auch eine zweite Person nötig, sowohl beim Transport als auch beim Aufbau.

Was zeichnet einen Gartengrill aus Edelstahl aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Gartengrill aus Edelstahl überzeugt nicht nur mit seiner Optik, sondern auch mit seiner Qualität und Mobilität, wie du im folgenden Video sehen kannst.

Ein Grillkamin aus Edelstahl besitzt eine integrierte Kaminabdeckung und schützt das Feuer durch Witterungseinflüsse.  Des Weiteren lässt sich der Edelstahlgrill effizienter Beheizen und bildet somit aus der Kombination von Witterungsschutz und schnellem Beheizen eine effektive Verbrennung.

Für den Gartengrill muss kein Fundament errichtet werden, da der deutlich weniger wiegt als einer aus Beton. Darüber hinaus gibt es Modelle, die mit Rollen ausgestattet sind und gemütlich von A nach B geschoben werden können. So bietet er sich auch für die Terasse an.

Vorteile
  • Effizientes Beheizen
  • Gewicht
  • Mobilität
  • Optik
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Unergonomische Höhe
  • Rostanfälligkeit
  • Begrenzte Bewirtung

Der verhältnismäßig hohe Preis lässt jedoch zu wünschen übrig, denn im Vergleich zu einem üblichen Gartengrill aus Beton beginnt die Edelstahl-Variante bei ~800€.

Ein weiterer Nachteil ist die Höhe der Grillfläche, denn diese liegt bei den meisten Modellen auf einer Höhe von 60 cm. An sich kein Problem, jedoch wird diese oben noch von der Abdeckung bedeckt, sodass du beinahe gezwungen bist, dich jedes Mal zum Grillgut zu beugen. Vor allem für Leute mit gesundheitlichen Problemen ein Manko.

Da es sich beim Material um Edelstahl handelt und einzelne Teile mit Schrauben befestigt wurden, kann es vorkommen das Schweißnähte und Schrauben Rost fangen können.

Was zeichnet einen Gartengrill aus Steinen aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Da es sich hierbei um einen selbst gebauten Grill handelt, liegen die Vor- und Nachteile in der eigenen Hand.

Der Grill kann nach eigenen Wünschen konstruiert werden, dabei kannst du dir den Ort und die Größe des Grilles selbst aussuchen. Des Weiteren liegt auch die Optik und die Materialwahl in deinen Händen.

Du möchtest für deinen Gartengrill zusätzlich eine Räucherkammer oder einen Backofen selber bauen? – Selbst ist der Mann!

Solltest du genung Platz haben, dann kannst du dir auch selbstverständlich einen größeren Grill bauen, um mehr Leute zu bewirten. Da wird der Bau einer zusätzlichen Arbeitsfläche nicht vermieden.

Vorteile
  • Ort, Optik, Material individuell
  • Grill nach eigenen Vorstellungen
  • Große Bewirtung möglich
  • keine aufwändige Reinigung
Nachteile
  • Beschaffung von Material
  • physischer und zeitlicher Aufwand
  • Handwerkliches Geschick benötigt
  • Mobilität

In erster Linie ist die Vorstellung immer wunderbar, jedoch müssen die kostbaren Materialien noch beschafft und transportiert werden. Der Bau kann je nach der Art ziemlich aufwändig sein, sowohl physisch als auch zeitlich.

Solltest du deinen Wohnsitz irgendwann wechseln wollen, dann musst du den Grill wahrscheinlich dort lassen. Denn flexibel und mobil ist er nur in den wenigsten Fällen.

Im folgenden Video kannst du dich einfach mal selber inspirieren lassen:

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Gartengrills vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du dich zwischen der Vielfältigkeit an Gartengrills entscheiden kannst. Zu den Aspekten zählen folgende:

  • Material
  • Verarbeitung
  • Gewicht
  • Größe des Gartengrills
  • Ausstattung und Funktionen

Material

Die Arten der Gartengrills unterscheiden sich vor allem beim Material, die Vor- und Nachteile kannst du dir im Entscheidungsteil nochmal durchlesen. Zu erwähnen ist, dass die Edelstahl-Variante im preislich im höherem Segment beginnt, als die Beton-Variante.

Bei deinem selbstgebauten Grill steht dir die Materialwahl jedoch selbst zu. Die klassische Wahl sind hier die roten Ziegelsteine, auch Klinkersteine genannt, wenn du es optisch jedoch schöner haben möchtest, dann stehen dir auch Feld- oder Granitpflastersteine zur Wahl.

Für den Innenraum eignen sich Schamottsteine oder ähnliche feuerfeste Steine, da die Hitze dein Außenmaterial sonst beschädigen könnte.

Verarbeitung

Die Verarbeitung deines Gartengrills spielt eher bei Gartengrills aus Edelstahl eine wichtigere Rolle, da du bei der Beton-Variante teilweise für die Verarbeitung zuständig bist.

  • Einzelteile sollten fest miteinander verschraubt sein und keine Undichtigkeit aufweisen, damit keine Flüssigkeit in den Innenraum sickert sowie kein Rauch an anderen Stellen als dem Rauchabzug entweicht
  • Schlecht verarbeitete Schweißnähte sowie Rostspuren sind ein schlechtes Merkmal
  • Lackbeschichtung sollte witterungs- und hitzebeständig sein.
  • Brennraum sollte aus hitzefesten Steinen wie Schamotten bestehen.

Gewicht

Das Gewicht ist unter anderem auch abhängig von der Größe des Grills. Bei einem Gartengrill aus Beton spielt das Gewicht eine Rolle während des Transports und Aufbaus. Die Werte in der Tabelle richten sich nach den Standartmodellen. Edelstahlgrille sind dabei grundsätzlich leichter.

Material Gewichtsspanne
Beton 250 – 500 kg
Edelstahl 60 – 100 kg

Umfangreiche Grille mit besonderer Ausstattung können sogar ein Gewicht von über 800 kg erreichen.

Größe des Gartengrills

Der Betongrill ist deutlich massiver und umfangreicher als ein Gartengrill aus Edelstahl. Besitzt du also nur eine kleine Terrasse, dann solltest du dich vielleicht eher für die Edelstahl-Variante entscheiden.

Innerhalb der Materialarten unterscheiden sich die Größen jedoch nicht enorm, außer es handelt sich um einen umfangreichen Gartengrill mit größerer Grillfläche, zusätzlicher Arbeitsfläche und sonstigen Ausstattungen. Die Größe ist somit kein ausschlaggebendes Kriterium.

Ausstattung & Funktionen

Da die meisten Gartengrills aus Bausätzen bestehen, ist eine Aufbau-Anleitung Pflicht!  Die meisten Modelle sollten ein Grillrost und einen Aschekasten inklusive besitzen.

Je nach der Produktart und dem Hersteller, werden Gartengrills mit verschiedenster Ausstattung und Zubehör verkauft.

Die größeren Modelle sind mit extra Arbeitsflächen oder sogar einem Ofen ausgestattet. Des Weiteren gibt es bei Bedürfnis diverse Räucher- sowie Backeinsätze oder Grillspieß-Trommeln für einen abwechslungsreichen Grillabend.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gartengrill

Wie kann ich Risse im Material eines Gartengrills reparieren und vermeiden?

Ein Grillkamin kann nach einigen Jahren renovierungsbedürftig sein, aber kann auch schon nach kurzer Zeit Schäden aufweisen. Doch optische Makel können mit etwas Handwerksgeschick relativ leicht behoben werden.

Bewahre Ruhe beim Beheizen des Gartengrills – ein rasantes Entfachen des Feuers löst Thermoschocks aus und kann zu Rissbildungen führen.

Ein Grund für die Bildung von Rissen und absplitternde Verkleidungen, ist das Überheizen des Grills, dies solltest du dringend vermeiden. Das Feuer sollte sich stattdessen geduldig und gleichmäßig verteilen.

Heize den Grill vor dem eigentlichen Beheizen und Grillen gleichmäßig vor, um Beschädigungen im Material zu verhindern. (Bildquelle: unsplash.com / Danny de Jong)

Für eine Reparatur ist es wichtig geeignete Materialen zu benutzen, die auch bei hohen Temperaturen hitzebeständig sind.  Du solltest Feuerfestmörtel und feuersichere Schamotteplatten zum Auskleiden verwenden.

Schäden wie beispielsweise Risse können ebenso mit dem Feuerfestmörtel repariert werden.  Das anfeuchten der geschädigten Stelle ist dabei eine Voraussetzungen. Anschließend kannst du den Mörtel wie eine Spachtelmasse auf der Stelle anwenden.

Wie schütze ich meinen Gartengrill?

Dein Grill muss vor Überhitzung und sonstigen Beschädigungen geschützt werden. Mit folgenden Maßnahmen kannst du Schäden vorbeugen:

Schutz Funktion
Abdeckplane Bietet Schutz vor jeglicher Art von Schmutz bei Nichtbenutzung
Feuerraumbodenplatte Die richtige Wahl dient für das ideale Umleiten der Hitze und beeinflusst somit die Temperaturentwicklung im Kaminbereich
Kaminabdeckung Schützt den Rauchabzug vor Witterungseinflüssen wie Regen, Wind oder Schnee

Generell sollte der Gartengrill von Zeit zu Zeit begutachtet und gewartet werden, um eine langfristige Lebensdauer zu garantieren.

Manchmal lohnt es sich in weitere Ausstattung zu investieren, um künftig weitere Kosten zu vermeiden!

Welche Farbe eignet sich für das Streichen eines Gartengrills?

Dein Grill passt optisch nicht zu deinem Garten oder hat nach paar Jahren an Frische verloren? – Kein Problem ! Mit ein wenig Aufwand sieht er wieder wie neu aus. Für ein problemloses Streichen solltest du unsere folgenden Tipps zu Herzen nehmen.

  • Bei der Materialwahl ist es wichtig darauf zu achten, dass diese wasserfeste und hitzebeständige Eigenschaften besitzen, da der Gartengrill enormer Hitze und Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.
  • Putz haftet besonders gut an glatten Flächen, dementsprechend sollten alle Unebenheiten mit einer Spachtelmasse mit den obengenannten Eigenschaften ausgeglichen werden. Fugen solltest du am besten mit Schamottenmörtel neu verputzen.
  • Bevor es mit dem Streichen losgeht, sollte der frische Putz mit Tiefgrund vorbehandelt werden, damit Poren versiegelt werden. Damit ersparst du dir mehrmaliges Streichen und kannst sofort loslegen.
  • Die Farbe muss hitzebeständig sein. Bei der Wahl solltest du eine spezielle Kaminfarbe gewählt werden. Der Sockelbereich kann auch mit einer normalen Wandfarbe gestrichen werden, jedoch solltest du bei Unsicherheit den gesamten Grill mit einer speziellen Farbe streichen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.hornbach.de/cms/media/de/projekte_4/externe_medien/Aufbauanleitung_Grillkamin.pdf

[2] https://www.kamin-und-ofen.info/kamine/grillkamin

[3] https://deavita.com/gartengestaltung-pflege/terrassen/gartengrill-selber-bauen-bauanleitung-fur-ihr-neues-wochenendprojekt.html

[4] https://www.ofen.de/blog/individuelle-grillkamin-gestaltung-verputzen-streichen.html

Bildquelle: 123rf.com / dolgachov

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