Willkommen bei unserem großen Gasgrill für den Balkon Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gasgrills für den Balkon. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Gasgrill für den Balkon zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Gasgrill für den Balkon kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Grillen auf dem Balkon mittels Gasgrill ist grundsätzlich erlaubt, sofern der Mietvertrag nichts anderes vorsieht. Ebenso empfiehlt sich ein Blick in die herrschende Hausordnung.
  • Auch Wohnungseigentümer sind in der Pflicht, die vorliegende Hausordnung zu befolgen, so wie es die Eigentümergemeinschaft miteinander abgestimmt hat.
  • Gasgrills für den Balkon gibt es in unterschiedlichen Größen, so dass für jeden Balkon das richtige Modell verfügbar ist. Gleiches gilt auch für den Preis: Es gibt sowohl günstige als auch teurere Ausführungen.

Gasgrill für den Balkon Test: Das Ranking

Platz 1: Clatronic GG 3590 Gasgrill

Bei diesem Gasgrill handelt es sich um ein Modell, welches über zwei Heizzonen verfügt und dank individueller Temperatursteuerung die gleichmäßige Zubereitung von Grillgut zulässt.

Der Grill besitzt eine stabile Grillhaube, mehr Kontrolle gewährleistet die eingebaute Temperaturanzeige.

Die Grillfläche, die aus einem emaillierten Grillrost besteht, besitzt eine Größe von 48,5 x 37,5 Zentimetern. Für eine einfache Reinigung ist der Grill mit einem Fettauffangbehälter ausgestattet.

Den Grill von Clatronic zeichnet vor allem eine gute Verarbeitung aus, denn er ist aus pulverbeschichtetem Stahl hergestellt. Ein bequemer Standortwechsel ist außerdem durch zwei Räder möglich.

Platz 2: Enders Gasgrill BROOKLYN NEXT

Mit einer Grillfläche von 37,5 x 33 Zentimetern bietet das Modell BROOKLYN NEXT 2 von Enders genügend Platz für vielerlei Grillgut.

Zwei Edelstahlbrenner beheizen die Grillpfanne aus Edelstahl gleichmäßig, was für leckeres Grillen einfach unabdingbar ist. Der Brenner ist stufenlos regelbar.

Die Reinigung des Grillrosts ist dank der Fertigung aus Edelstahl ganz einfach. Dazu kommt eine integrierte Fettschublade, die sich einfach abziehen lässt.

Gezündet wird der Grill übrigens über eine Piezozündung im Bedienknopf. Die Gasflasche wird unterdessen einfach im unteren Bereich gelagert.

Platz 3: Enders Gasgrill URBAN, Tischgrill

Wenn es etwas platzsparender sein muss, ist das Modell URBAN von Enders ein guter Grillpartner. Der Grill verfügt über eine Grillfläche in der Größe von 48 x 32 Zentimetern.

Gegrillt wird mit zwei getrennt voneinander regelbaren Edelstahlbrennern, die sowohl für direktes als auch indirektes Grillen verwendet werden können.

Das robuste Gehäuse ist aus einem langlebigen und leichten Aluguss gefertigt, die Reinigung ist dank integrierter Fettschale ganz einfach möglich.

Auch er wird über eine Piezo-Zündung in Gang gebracht, was vielen anderen Varianten gegenüber sicherer ist. Dazu kommen zwei haltbare Abstellflächen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Gasgrill für den Balkon kaufst

Warum ist das Grillen so beliebt?

Gegrillt wird eigentlich schon seit Menschengedenken.

Erinnert man sich daran, dass selbst die Urmenschen ihre Lebensmittel über dem Feuer zubereiteten, ist der Gedanke nicht weit weg von dem, was wir heutzutage auf den Grill werfen.

Das Grillen im Freien hat vor allem gesellschaftliche Aspekte, neben dem Fakt, dass das Fleisch einfach sehr viel besser schmeckt, wenn es vom Rost kommt. (Bildquelle: 123rf.com / 83360321)

Mit einem Unterschied: Wir besitzen heutzutage womöglich ein besseres Equipment.

Deutschland liegt laut den Zahlen weit vorn in der Welt der Griller. Etwa 87 Prozent der deutschen Haushalte grillen mindestens einmal im Jahr.

Dabei steht der Grill meistens im Garten (56 Prozent), auf der Terrasse (39 Prozent), oder dem Balkon (23 Prozent).

Doch noch vor einigen Jahren sorgte es regelmäßig für nachbarschaftlichen Streit, wenn innerhalb der Plattensiedlung oder im Hochhaus der Nachbar den Kohlegrill rausholte und für sich und seine Freunde ein Festmahl bereitete.

Leider war nachbarschaftlicher Stress nicht das Einzige, was mit der sonst so angenehmen Zeit einherging.

Ebenso gingen bei der Feuerwehr vermehrt Meldungen ein, dass der Grill sich selbst entzündet hatte und nun das ganze Gebäude in Flammen stand.

Immer öfter kam es zu Fragen, ob das Grillen auf dem Balkon überhaupt erlaubt sein dürfte, welchen Gefahren man sich damit aussetzte und ob es eine angenehmere und vor allem ungefährlichere Alternative gibt.

Warum ist ein Gasgrill die bessere Alternative?

Diese Frage taucht vor allem bei denjenigen auf, die schon seit über zehn oder zwanzig Jahren grillen und noch das gute alte Anfeuern der Grillkohlen kennen.

Sie möchten, wenn möglich, nicht auf dieses altertümliche Gefühl verzichten und sind überzeugt davon, dass es beim Grillen eigentlich keine Alternative gibt.

Dennoch gibt es mehrere Gründe, warum ein Gasgrill die bessere Alternative ist:

  • Sie nehmen oftmals weniger Platz weg
  • Ein Gasgrill arbeitet umweltfreundlicher
  • Der lästige Brandgeruch bleibt aus
  • Die Rauchentwicklung ist sehr viel geringer
  • Das Grillgut ist nach der Zubereitung gesünder

Gerade wegen der Rauchentwicklung ist der Grill des Nachbarn oftmals ein Dorn im Auge.

Ein Gasgrill erzeugt lediglich den Rauch, den das Fleisch beim Garen entwickelt und dies ist im Vergleich erheblich weniger.

Der typische Brandgeruch nach Grillanzündern oder gar Brandbeschleunigern bleibt ebenfalls aus.

Kombiniert man Grillanzünder und Brandbeschleuniger und überträgt dies gedanklich ins fertige Fleisch, vergeht einem ohnehin die Lust darauf.

Insgesamt ist ein Gasgrill die bessere Alternative, auch wenn vieles vom typischen Grillgefühl verloren geht.

Zwar ist die Gasflasche noch immer ein gewisses Gefahrengut, insbesondere bei besonders heißen Temperaturen, sie ist jedoch nach wie vor sehr viel ungefährlicher als ein Kohlegrill.

Gibt es trotz all der Sicherheit mögliche Gefahren? – Wenn ja, was kann ich dagegen tun?

Auch wenn ein Gasgrill sehr viel sicherer arbeitet als ein Kohlegrill, stellt die Gasflasche nach wie vor ein gewisses Gefahrengut dar.

Daher solltest du bei der Verwendung eines Gasgrills beachten:

  • Verwende nach Möglichkeit eine Gasflaschenhülle
  • Setze die Gasflasche keiner zu großen Hitze aus
  • Nutze einen geprüften Gasdruckminderer
  • Achte auf die Dichtigkeit des Anschlussschlauchs

Bei der Verwendung einer Gasflasche ist es natürlich, dass sich um die Flasche herum eine kühlere Atmosphäre entwickelt.

Eine Gasflaschenhülle sorgt dafür, dass die Gasflasche keinen zu starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.

Diese Schutzmaßnahme geht auch mit dem Aufstellungsort einher. Dieser sollte möglichst kühl sein und sich nicht im direkten Sonnenlicht befinden.

Generell gilt: Gasflaschen dürfen niemals unterhalb der Erdgleiche (beispielsweise im Keller oder in der Garage) aufbewahrt werden.

Gas ist schwerer als Luft. Ist die Flasche undicht, entsteht ein relativ gefährliches Luftgemisch, das sich leicht entzündet.

Ein Gasdruckregler sorgt unterdessen dafür, dass das aus der Flasche in den Grill geleitete Gas nicht mit zu großem Druck in die Hitzequelle gelangt.

Er vermittelt in jedem Fall mehr Sicherheit. Im Fachhandel sind neben normalen Gasdruckminderern auch Modelle verfügbar, die mit zwei Reglern ausgestattet sind. Fällt einer von ihnen aus, übernimmt der andere die Regulierung.

Stellst du irgendwann fest, dass nicht mehr genügend Hitze zum Grillgut gelangt, oder der Grill immer wieder ausgeht, überprüfe den Anschlussschlauch.

Vielleicht ist dieser nicht korrekt angeschlossen, oder beschädigt. Sofern dies der Fall ist, ersetze ihn umgehend und siehe von einer weiteren Verwendung ab.

Wenn während des Grillens Gas austritt, weil der Schlauch einen Defekt hat, stellt dies ein verheerendes Gefahrenpotenzial dar.

Hierbei sollte man keinerlei Kompromisse eingehen. Gleiches gilt übrigens auch für Kinder, die den Gasgrill bedienen wollen.

Was kostet ein guter Gasgrill?

Der Preis orientiert sich stets an der Größe als auch der Ausstattung des Grills. Ein weiterer Faktor ist wohl die Marke, die Auswahl ist sehr breit gefächert.

Ein großer Vorteil von Tischgrills besteht beispielsweise darin, dass sie schon zu einem günstigen Preis erhältlich sind.

Allerdings geht dieser Preis häufig zu Lasten der Qualität. Zudem ein weiterer Faktor hier eine noch bedeutendere Rolle spielt.

Ein sehr guter Hinweis auf die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien und Qualität befindet sich auf der Verpackung des Grills.

Dabei handelt es sich um die Prüfzeichen des TÜVs und das GS-Zeichen. Allerdings ist es insbesondere bei günstigeren Modellen nicht garantiert, dass die aufgebrachten Zeichen auch offizieller Natur sind.

In Bezug auf die Produktsicherheit gibt es jedoch zwei Optionen, um eine bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Der TÜV Rheinland bietet mittels einer Datenbank die Möglichkeit, nach bestimmten Herstellern zu suchen.

Dank der Ergebnisse ist es ganz leicht nachzuvollziehen, ob ein Hersteller mit seinem Produkt bestimmte Sicherheitsstandards einhält, oder nicht. Ferner bietet der TÜV eine Liste mit den gültigen Prüfzeichen an.

Zwar könnte man davon ausgehen, dass teurere Modelle in jedem Fall eines der gültigen Prüfzeichen besitzen, eine vorherige Prüfung ist trotzdem zu empfehlen.

Befindet sich auf der Verpackung keines der genannten Symbole, sollte man von einem Kauf in jedem Fall absehen.

Entscheidung: Welche Arten von Gasgrills für den Balkon gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Arten von Gasgrills für den Balkon unterscheiden:

  • Tischgrill
  • Grillwagen

ie verschiedenen Arten bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem, was du bevorzugst, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen Tischgrill aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ein Tischgrill ist, wie der Name schon anmuten lässt, vor allem ein Grill, der auf einem Tisch aufgestellt wird. Er besitzt keinerlei Untergestell.

Von Vorteil erweist sich bei diesen Grills vor allem, dass sie auf jedem Balkon ihren Platz finden, selbst wenn dieser sehr klein ist.

Vorteile
  • In unterschiedlichen Größen erhältlich
  • Findet Platz auf dem kleinsten Balkon
  • Kann nach dem Grillen wieder verstaut werden
  • In unterschiedlichen Preisklassen erhältlich
Nachteile
  • Kein eigener Platz für die Unterbringung der Gasflasche

Zudem es diese Ausführungen in unterschiedlichen Größen gibt und somit genügend Platz für das Grillgut.

Ein kleiner Nachteil besteht wahrscheinlich darin, dass für die Gasflasche stets ein geeigneter Platz gefunden werden muss.

Was zeichnet einen Grillwagen aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Der Grillwagen ist die etwas größere Ausführung des Gasgrills. Er ist insbesondere für die Verwendung auf etwas größeren Balkonen geeignet.

Was die Größe der Grillfläche angeht, gibt es auch hier bedeutende Unterschiede, die man beim Kauf in Betracht ziehen sollte.

Vorteile
  • In unterschiedlichen Größen erhältlich
  • Verfügt im Idealfall über eine Grillhaube
  • Besitzt eigenes Fach für die Unterbringung der Gasflasche
  • Bringt, je nach Modell, Zubehör mit
Nachteile
  • Passt aufgrund seiner Größe nicht auf jeden Balkon
  • Fällt meistens etwas teurer aus

Ein großer Vorteil liegt darin, dass die Gasflasche im unteren Teil des Grills untergebracht werden kann und somit nicht störend auf dem Balkon steht.

Zudem verfügen die meisten Modelle dieser Art über weiteres Zubehör, beispielsweise Abstellflächen oder eine Grillhaube.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gasgrills für den Balkon vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du den Gasgrill für den Balkon vergleichen und bewerten kannst.

Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Gasgrill für den Balkon für dich eignet oder nicht. Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Funktionen
  • Größe
  • Arbeitshöhe
  • Material
  • Gasversorgung
  • Zubehör

Funktionen

Die Funktionen eines Gasgrills sind sehr unterschiedlich, was sich vor allem am Hersteller orientiert. Zu den typischen Funktionen gehören:

Funktion Beschreibung
Temperaturregler Er ist vor allem wichtig, wenn unterschiedliches Grillgut auf das Rost gelangt. Um beispielsweise ein Rindersteak auf dem Grill „Medium“ zu grillen, ist eine hohe Temperatur erforderlich, um beide Seiten gleichmäßig anzugrillen, während das Innere noch zartrosa bleibt., Gleiches gilt beim sogenannten „Smoken“. Hier wird das Fleisch über eine lange Zeit auf niedriger Temperatur geschmort.
Batterielose Piezozündung Sie erspart einem die Mühe, die Gasquelle zu befeuern. Die meisten Nutzer verwenden hierfür ein Grillfeuerzeug., Der Einsatz einer Piezozündung ist jedoch sehr viel sicherer.
Edelstahlbrenner Sie sorgen für eine gleichmäßige Erhitzung der Grillfläche. Die Anzahl richtet sich nach eben jener Größe., So verfügen beispielsweise die Modelle mit etwas mehr Platz von vorneherein über zwei Brenner.
Thermometer Spielt insbesondere bei Grillgut eine Rolle, bei welchem die Einhaltung einer bestimmten Temperatur erforderlich ist.

Über welche Funktionen ein Gasgrill verfügen muss, hängt vor allem davon ab, was man selbst von dem Gerät erwartet.

Manche Anwender können beispielsweise auf die Verwendung eines Thermometers komplett verzichten.

Größe

Was die Größe angeht, sollten hier zwei Faktoren bei der Wahl berücksichtigt werden:

  • Gesamtgröße des Grills
  • Größe der Grillfläche

Die Gesamtgröße des Grills ist deshalb so wichtig, weil er einen ordnungsgemäßen Platz auf dem Balkon erhalten und nicht einfach zwischen den Gartenstühlen und dem Tisch stehen soll.

Aufgrund der Hitzeentwicklung ist es sinnvoll, ihn an einem Ort aufzustellen, an dem zu jeder Seite hin noch etwa ein halber Meter Platz herrscht.

Bei der Größe der Grillfläche gibt es unterschiedliche Ausführungen. Ausschlaggebend ist vor allem, wie viel Grillgut aufgelegt werden soll.

Entscheidend ist hierbei selbstverständlich auch, wie viele Brenner innerhalb des Grills integriert sind. Es gilt: Je größer die Grillfläche, desto mehr Brenner sollte er besitzen.

Der Brenner ist für die gleichmäßige Zubereitung des Grillguts zuständig. Daher sollte die Grillfläche auch auf ganzer Fläche die notwendige Hitze entwickeln.

Arbeitshöhe

Bei einem Tischgrill spielt die Arbeitshöhe keine so große Rolle. Bei einem Stand- oder Rollwagengrill schon eher.

Da die Arbeitshöhe sich beim Tischgrill an der Höhe des Tisches orientiert, hat man hierauf wenig Einfluss.

Daher ist es bei einem Standgrill umso wichtiger, eine genügende Arbeitshöhe anzupeilen, damit sich beim Grillmeister keine Rückenschmerzen bemerkbar machen.

Je nach Modell variiert die Arbeitshöhe erheblich. Bei der Wahl des richtigen Grills spielt vor allem die Länge der Standbeine, oder die Höhe des Gestells eine Rolle.

Material

Gut verarbeitete Gasgrills bestehen heutzutage aus Edelstahl, die mit einer Pulverbeschichtung versehen sind.

Beides garantiert eine lange Haltbarkeit und vor allem eine sehr viel leichtere Reinigung. Die meisten Grills von heute müssen nicht mehr mit einem Rostkratzer gesäubert werden.

Im Idealfall genügt das Einlegen in Spülwasser, um die Grillreste und Eingebranntes zu lösen und fachgerecht abzuwaschen.

Die Tage des verschmutzten Grillrosts, was immer wieder für die nächste Auflage genutzt wird, sind damit definitiv vorbei.

Gasversorgung

Bei der Gasversorgung spielen zwei Faktoren eine Rolle, die Einfluss auf die Wahl des richtigen Modells haben können:

  • Welche Gasquelle wird genutzt?
  • Wird das Gas von oben oder unten auf die Grillfläche geleitet?

Bei der Gasquelle beschränken sich die meisten Gasgrills auf zweierlei Ressourcen: Gaskartuschen und Gasflaschen.

Kartuschen sind in der Regel etwas kleiner. Sie eignen sich idealerweise zur Versorgung eines Tischgrills, sind aber nicht für die Verwendung an größeren Standgrills vorgesehen.

Eine Gasflasche ist unterdessen meist im Baumarkt zu erwerben, kostet ein Pfand, beinhaltet dafür jedoch auch mehr Gas.

In Bezug auf den zweiten Punkt, hängt dies vom Hersteller ab. Die meisten Modelle leiten das Gas, ergo die Hitze, von unten auf die Grillfläche.

Ein Manko hierbei ist häufig, dass das Element, aus dem die Hitze tritt, beim Grillen verschmutzt wird.

Zwar ist es leicht zu säubern, verursacht aber mehr Arbeit. Trotzdem gibt es nach wie vor Nutzer, die diese Verfahrensweise bei einem Grill deutlich bevorzugen.

Eine alternative Methode der Erhitzung besteht darin, das Gas in eine Vorrichtung zu leiten, welche die Hitze von oben auf das Grillgut leitet.

Der Vorteil: Die Hitzequelle verschmutzt nicht, zudem sind in diesen sogenannten Koffergrills zusätzliche Kochplatten integriert, auf denen beispielsweise Beilagen garen können.

Der Nachteil: Derlei Modelle sind relativ selten auf dem Markt erhältlich.

Zubehör

Bezüglich des Zubehörs kommt es immer ein wenig auf den eigenen Geschmack an. Hier eine kleine Tabelle mit typischem Zubehör für einen Gasgrill:

Zubehör Funktion
Gasflaschenhülle Schützt die Gasflasche vor zu starken Temperaturschwankungen.
Abdeckhauben Hält auch bei schlechtem Wetter Feuchtigkeit vom Grill fern.
Zusätzliche Ablagefläche Für mehr Platz beim Grillen und zur Ablage von Beilagen und fertigem Grillgut.
Optional erhältliche Grillplatten und -pfannen Für die Zubereitung von anderem Grillgut geeignet. Je nachdem, was gegrillt werden soll, werden zudem andere Grillplatten, -roste und -pfannen benötigt. Es ist beispielsweise mit manchen Modellen möglich, eine richtig große Gemüsepfanne zuzubereiten.
Grillspieße Im Idealfall besitzt dieser einen integrierten Motor, mit dem beispielsweise ein Hähnchen, oder aber ein Spießbraten direkt auf dem Grill zubereitet werden kann.

Für welches Zubehör man sich dabei entscheidet, hängt auch hier wieder eindeutig davon ab, was mit dem Grill zubereitet werden soll und auf welchen Komfort man nicht verzichten möchte.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gasgrill für den Balkon

Welche Marken bieten Gasgrills für den Balkon an?

In der folgenden Liste findest du Hersteller, die einen Tischgrill, oder einen Standgrill in ihrem Sortiment anbieten, der sich sehr gut für die Verwendung auf dem Balkon eignet:

  • Weber
  • Clatronic
  • Enders
  • Kramer
  • Burnhard
  • Outdoorchef
  • Broil King
  • Bruzzzler
  • Napoleon

Für welche Marke man sich hierbei entscheidet, hängt in erster Linie von den eigenen Vorlieben ab.

Setzt man beispielsweise die erwähnte Erhitzung von oben voraus, plus die Verwendung von obenauf angebrachten Kochplatten, kommen Modelle von Kramer in die engere Wahl.

Kleinere Modelle für die Aufstellung auf dem Tisch sind von Enders in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich.

Was ist auf dem Balkon erlaubt, was nicht?

Angesichts der Gefahr, die von jedem Grill ausgeht, ist es schon ein bisschen verständlich, dass viele sich fragen, ob es überhaupt erlaubt ist, einen Grill auf dem Balkon aufzustellen.

Hier ist man nämlich nicht alleine betroffen, sollte mal etwas in Flammen aufgehen, sondern gleich die ganze angrenzende Nachbarschaft.

Solange du alle Sicherheitsvorkehrungen einhältst und den Grill nicht unbeaufsichtigt lässt, sollte keine Gefahr davon ausgehen. (Bildquelle: 123rf.com / 83594116)

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Grillen auf dem Balkon erlaubt ist. Allerdings genügt dies alleine nicht.

Ein Blick in die Hausordnung hilft weiter. Denn ein Vermieter ist ohne Weiteres dazu in der Lage, es sowohl einzuschränken als auch gänzlich zu verbieten.

Daher ist es immer sinnvoll, vor dem Spaß den Mietvertrag auf entsprechende Klauseln zu prüfen.

Ist es erst einmal erlaubt, darf das Grillen im Nachhinein nicht verboten werden.

Sofern es aber grundsätzlich vom Vermieter verboten wurde und man sich über dieses Verbot hinwegsetzt, muss man mit einer Abmahnung rechnen.

Ignoriert man diese und grillt wiederholt auf seinem Balkon, droht einem womöglich die Kündigung.

Was ist, wenn die Wohnung mein Eigentum ist?

Eine sehr interessante Frage ergibt sich, wenn es sich um eine Eigentumswohnung handelt.

Während der Vermieter schalten und walten kann, wie es ihm beliebt, denken viele Wohnungseigentümer, dass sie gleiches Recht besitzen. Beim Grillen gilt hier allerdings Obacht.

Sofern man sich in einem Mehrfamilienhaus befindet, heißt dies nicht, dass automatisch auch ein eigenmächtiges Grillrecht herrscht.

Hat die Eigentümergemeinschaft mehrheitlich für ein komplettes oder eingeschränktes Grillverbot gestimmt, muss jede Partei innerhalb des Hauses sich daran halten.

Setzt sich eine der Parteien über diese Vereinbarung hinweg, drohen rechtliche Schritte.

Denn im Grunde handelt es sich bei dieser Abstimmung um eine gemeinsam beschlossene Hausordnung.

Diese entspricht rechtlich gesehen den gleichen Regelungen wie jener, die in einem Block an Mietwohnungen vorgeschrieben ist.

Was gilt es noch zu beachten, wenn ich auf dem Balkon grillen möchte?

Wie bereits erwähnt, hat das Grillen auch einen gesellschaftlichen Aspekt: Man grillt meist nicht alleine. Dementsprechend geht stets eine gewisse Geräuschentwicklung damit einher.

Deshalb ist es notwendig, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Das Grillen ist im Rahmen der gesetzlichen Ruhezeiten zwischen 22 und 6 Uhr nicht erlaubt.

Dies hängt vorwiegend nicht nur mit der Geräusch-, sondern auch mit der Geruchsentwicklung zusammen. (Bildquelle: 123rf.com / 45089249)

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.certipedia.com/search/matching_companies_with_certified_products?utf8=%E2%9C%93&locale=de&q=clatronic

[2] https://www.tuv.com/de/germanyinfothek/infothek/pruefzeichenkatalog/produktsicherheit/produktsicherheit.html

[3] https://www.weber.com/DE/de/grillgeschichten/grill-know-how/grillen-auf-dem-balkon-so-gibts-keine-dicke-luft/weber-48545.html

[4] https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_46110810/ist-grillen-auf-dem-balkon-erlaubt-.html

Bildquelle: 123rf.com / 113295869

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