Willkommen bei unserem großen Holzkohlegrill Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Holzkohlegrills. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, den für dich besten Holzkohlegrill zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Holzkohlegrill kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Der große Vorteil von Holzkohlegrills gegenüber Elektro- oder Gasgrills besteht in seinem authentischen Grillaroma und -geschmack. Zudem sind Holzkohlegrills flexibler, da sie keinen Gas- oder Stromanschluss brauchen.
  • Je nachdem, wo du deinen Grill einsetzen möchtest, unterscheidet man Indoor-Grills, Campinggrills, Geräte für die Terrasse und/oder den Garten sowie Balkongrills. Die Grills sind in verschiedenen Formen und Designs erhältlich und ermöglichen auch verschiedene Garformen.
  • Spezielle rauchfreie/-arme Grills eignen sich sowohl für den Innenbereich (unbedingt Gebrauchsanweisungen folgen) sowie in dicht besiedelten Gegenden und für unterwegs. Mit speziellen Balkongrills kann man auf einem platzsparenden Gerät für eine kleine Gruppe von Personen grillen.

Holzkohlegrill Test: Das Ranking

Platz 1: Son of Hibachi „110-100“ Holzkohlegrill

Seine spezielle Bauweise und Konzipierung machen den Son of Hibachi zu einem hervorragenden Grill für unterwegs. Er dient nicht nur als Grill, sondern auch als Kohlekamin, was das Anzünden der Kohlen zu einem Kinderspiel macht. Er ist einfach zu transportieren und durch seinen „Selbstreinigungseffekt“ kann er schnell eingepackt und für das nächste Grillen bereit sein.

Beim Son of Hibachi „110-100“ handelt es sich um einen Grill, welcher nur für das direkte Grillen geeignet ist. Seine spezielle Kofferbauweise hilft dabei, dass die Kohlen schnell an zu zündenund beim schnellen reinigen.

Platz 2: Landmann „0423“ Holzkohle-Kugelgrill

Der Kugelgrill „0423“ von Landmann eignet sich hervorragend zum direkten und indirekten Grillen. Das Gerät ist gut verarbeitet und besteht aus guten Material. Zusätzlich überzeugt er mit einem guten Preis. Der Kugelgrill ist bestens für das Grillen mit der Familie oder ein paar Freunden geeignet.

Die Luftzufuhrsteuerung geschieht über eine Drehscheibe, so dass man die Grilltemperatur des Grillinnenraums gut einstellen kann.Die Ascheauffangschale sorgt für eine sauber Entsorgung der Asche und die einzelnen Bestandteile des Grills lassen sich relativ einfach nach dem Grillen reinigen.

Platz 3: Nexos „YG00263_G“ Mini-Kugelgrill

Bei dem Nexos Mini-Kugelgrill handelt es sich um ein Gerät in der unteren Preisklasse, welcher aufgrund seines leichten Gewichtes und seiner sehr kompakten Maße optimal für die Nutzung an verschiedenen Orten geeignet ist. Für das schnelle und unkomplizierte Grillen ist das Gerät sehr zu empfehlen.

Mit dem Mini-Kugelgrill von Nexos lässt sich trotz seiner kompakten Maße das Grillgut sowohl direkt als auch indirekt Grillen. Dadurch können auch größere Fleischstück bei niedrigeren Temperaturen gegart werden.                                        

 

Platz 4: Tepro „Toronto“ Holzkohlegrill

Der „Toronto“ Grillwagen von Tepro ist ein robuster und komfortabler Holzkohlegrill, welcher die Vorteile des direkten und indirekten Grillens vereint. Seine zusätzlichen Ausstattungseigenschaften, der gute Preis und die einfache und komfortable Bedienung machen diesen Holzkohlegrill zum idealen Begleiter für das Grillen mit Familie und Freunden.

Der „Toronto“ von Tepro präsentiert sich als ein Allrounder, welcher direktes und indirektes Grillen ermöglicht. Einige Rezensenten geben sogar an mit ein bißchen Geschick den Grill auch zum Räuchern zu benutzen. Dies ist jedoch so nicht vorgesehen.

Platz 5: El Fuego „Dakota“ Holzkohlegrill / Smoker

Der „Dakota“ von El Fuego eignet sich ideal für diejenigen, die mit dem Smoken anfangen wollen und nicht Unmengen an Geld ausgeben möchten. Die Gute Verarbeitung und das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis sorgen dafür, dass sich Smoker-Neuling an der Räucherkunst ausprobieren können, bevor die Anschaffung eines teureren Gerätes in Erwägung gezogen wird.

Des Weiteren verfügt der „Dakota“ über ein integriertes Grillthermometer, was insbesondere beim Räuchern und dem indirektem Grillen sehr von Nutzen ist, da man dadurch die Temperatur über einen längeren Zeitraum konstant halten kann und somit das Grillgut auf den gewünschten Garpunkt bekommt.

Platz 6: Lotus Grill „Serie 340“ Holzkohlegrill

Der LotusGrill „340“ ist ein kompakter und optisch ansprechender Grill, welcher sich aufgrund seiner Bauweise und der sehr geringen Rauchentwicklung für den Einsatz in den eigenen vier Wänden oder auf Balkonen bestens eignet. Das schnelle Anzünden der Grillkohlen macht den LotusGrill für Freunde des spontanen Grillens zu einem sehr guten Begleiter.

Beim LotusGrill „340“ handelt es sich um einen kompakten und optisch ansprechend konzipierten Grill, welcher bequem als Tischgrill verwendet werden kann. Der Grill ist so gestaltet, dass ein direktes Grillen ohne größere Rauchentwicklung möglich ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Holzkohlegrill kaufst

Worin liegen die Vorteile eines Holzkohlegrills gegenüber Gas- und Elektrogrills?

Ein gutes Steak oder leckere Würstchen lassen sich, außer auf einem Holzkohlegrill, auch auf einem Elektro- oder Gasgrill zubereiten. Dennoch schwören eingefleischte Grillfans und Puristen darauf, dass geschmacklich nichts über authentisches Grillen mit Kohle geht.

Insgesamt lassen sich folgende Vorteile eines Kohlegrills gegenüber Gas- oder Elektrogrills festhalten:

  • Grillaroma und -geschmack durch typische Rauchentwicklung
  • Flexibilität: unabhängig von Gas und Strom
  • Großes Angebotssortiment an unterschiedlichen Holzkohlegrills vorhanden
  • Vermittelt ein abenteuerliches und authentisches Flair

Was kostet ein Holzkohlegrill?

Holzkohlegrills gibt es in vielen Preisklassen – vom günstigen Einweggrill von der Tankstelle für wenige Euro bis hin zur kompletten, preisintensiven Grillstation. Dennoch sind Holzkohlegrills mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten für höchste Grillansprüche schon zu einem fairen Preis zu bekommen.

Es ist allgemein bekannt, dass Fleisch, das über Holzkohle gegrillst wurde, den besten Geschmack aufweist. Das liegt an dem Rauch, der aus den Flammen emporsteigt und sich auf das Grillgut überträgt. Studien zeigten allerdings kürzlich, dass eben diese Dämpfe in machen Fällen Krebserregend sein können. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Sud vom Fleisch auf den glühenden Kohlen verdampft. Diese Gefahr lässt sich durch einen Auffangbehälter zwischen Fleisch und Kohle abwenden. (Foto: kesu87 / 123RF)

Einweggrills sind bereits ab 2-3 Euro erhältlich. Insbesondere wenn es schnell gehen soll, sind diese perfekt geeignet.

Die Preise für einfach zu transportierende Grills für unterwegs können je nach Marke und Einstellmöglichkeiten variieren. Der Preisrahmen liegt bei 10 bis 90 Euro.

Obwohl du für den Balkon kleinere Camping- oder Tischgrills verwenden kannst, so eignen sich insbesondere Grills in Blumenkastenform, die leicht ans Geländer anzubringen sind. Günstige „Blumenkastengrills“ sind bereits ab 30 Euro zu haben. Modelle mit weiteren Einstellmöglichkeiten können mit bis zu 130 Euro zu Buche schlagen.

Indoor-Grills, welche fast rauchfrei sind und somit in den eigenen vier Wänden oder auf einem Balkon in einer Wohngegend verwendet werden können, liegen bei etwa 120 bis 160 Euro preislich etwas höher.

Größere Holzkohlegrills, welche sich im eigenen Garten oder der Terrasse aufstellen lassen, variieren ebenfalls abhängig von deren Einstellmöglichkeiten, Produkteigenschaften und Größen im Preis. Einfache Kugel- und Trichtergrills sind bereits ab 30 bis 50 Euro zu haben. Soll es dann schon eine Grillstation oder gar ein Grillkamin sein, muss man für diese Geräte schon mit mehreren hundert Euro rechnen.

Typ Preis
Einweggrill ca. 2-3 Euro
Grill für unterwegs ca. 10-90 Euro
Balkongrill ca. 30-40 Euro
Indoor-Grill ca. 120-160 Euro
Grill für Garten/Terrasse ab 30-100 Euro

Gibt es rauchfreie Holzkohlegrills?

Ja, es gibt sie! Rauchfreie oder zumindest –arme Holzkohlegrills eignen sich insbesondere für geschlossene Räume oder Balkone in dicht besiedelten Gegenden. So muss man nicht außerhalb der Grillsaison auf ein Würstchen verzichten. Außerdem eignen sich diese Grills inbesondere für Menschen mit Atemwegsproblemen.

Raucharme/-freie Holzkohlegrills bauen auf der Bauweise auf, dass eine spezielle vom Hersteller entwickelte Kohle oder Briketts in einer eigenen Kammer durch einen Grillanzünder angefeuert werden und dann mit einer aktiven Belüftung, beispielsweise durch einen Ventilator, schnell auf Betriebstemperatur kommen. Dadurch, dass das Fleischfett in eine separate Schale tropft und somit nicht die Glut berührt, entsteht kein Qualm.

Diese speziellen Indoor-Grills sind innerhalb eines meist rundlichen Gefäßes eingebaut.

Auch wenn die Bauweise zu einer niedrigeren Rauchentwicklung beitragen kann, bedenke, dass auch die Qualität des Brennmaterials und der Grillanzünder sowie die Anzündtechnik ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Wie funktioniert das Grillen mit einem Holzkohlegrill?

Man nehme Holzkohle oder Briketts, feuere diese an und wartet bis diese auf der richtigen „Betriebstemperatur“ sind. Anschließend kommt ein Grillrost drauf und schließlich das Grillgut – soweit die einfache Version.

Die Holzkohle oder Briketts werden mittels eines Grillanzünders oder durch die Zuführung starker Hitze entzündet. Dadurch fangen diese an zu glühen und du musst warten, bis diese von einer gleichmäßigen grau-weißen Ascheschicht überzogen sind. Anschließend wird der Grillrost aufgelegt und je nach Bedarf in der Höhe verstellt.

Die typische Form des Grillens ist das Direktgrillen. Das heißt, dass das Grillgut durch die direkte Hitzeeinwirkung der Glut gegart wird. Beim indirekten Grillen wird das Fleisch innerhalb eines durch einen Deckel verschlossenen Grills durch die Reflektion der Wärme gegart, ähnlich wie in einem Ofen. Dies eignet sich insbesondere für Braten oder größere Fleischstücke.

René CortenGrill- & BBQ-Experte

„Bei der Wahl des passenden Holzkohlegrills solltest du neben der richtigen Größe des Grillrosts auch darauf achten, dass er einen Deckel besitzt. Mit einem Holzkohlegrill ohne Decker kannst du nicht indirekt grillen.“

Wo kann man einen Holzkohlegrill kaufen?

Klassische Kohlegrills kannst du sowohl im gut sortierten Fachhandel, in vielen Kaufhäusern, Baumärkten als auch manchmal in Supermärkten kaufen. In den letzten Jahren verkaufen sich Holzkohlegrills für zuhause allerdings vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Kohlegrills in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • ebay
  • Metro
  • Praktiker
  • Hornbach
  • Kaufland
  • Aldi
  • Obi

Was ist ein Holzkohlegrill mit Aktivbelüftung?

Bei Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung handelt es sich zumeist um einen regelbaren Ventilator, welcher aktiv der Grillkohle Sauerstoff zuführt und somit für kürzere Anheizphasen der Holzkohle sorgt.

Dadurch, dass Aktivbelüftungen regulierbar sind, kann die Intensität eingestellt werden und du hast somit einen gewissen Einfluss auf die Temperatur. Aktive Luftzufuhren kannst du bei Indoor-Grills finden. Hier sorgen sie für ein unkompliziertes und komfortables Grillen.

Ist ein Holzkohlegrill auf einem Balkon erlaubt?

Es gibt kein spezielles Gesetz, welches das Grillen auf dem Balkon verbietet. Grundsätzlich gilt das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Dies bedeutet vor allem, dass du darauf achten musst, dass der Nachbar nicht zugequalmt wird und so kein Rauch in dessen Wohnung gelangt. Andernfalls können Bußgelder fällig werden.

Zudem ist das Grillen auf dem Balkon nur erlaubt, solange es nicht im Mietvertrag oder durch eine Hausordnung ausdrücklich verboten ist.

Im folgenden Video bekommst du von Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Rechtskanzlei Wilde Beuger Solmecke einen guten Überblick über die Rechtslage.

Ist ein Gasgrill oder ein Holzkohlegrill gesünder?

Bei der richtigen Bedienung geht von keinem der Geräte eine Gefahr aus. Bei Holzkohlegrills gilt es jedoch einige Sachen zu beachten, welche zu gesundheitsgefährdenden Problemen führen können.

Ein Problem kann sein, wenn die Holzkohlen noch nicht lange genug glühen und verdampfende Reste des Grillanzünders ins Grillgut hineinziehen. Deswegen solltest du darauf achten die Kohle entsprechend anzuheizen.

Unabhängig von der Art des Grillens ist verbranntes Fleisch gesundheitsschädlich und die freigesetzten Stoffe können sogar krebserregend sein.

Entscheidung: Welche Arten von Holzkohlegrills gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich können Holzkohlegrills an folgenden vier Orten eingesetzt werden:

  • Indoor-Grills
  • Balkongrills
  • Holzkohlegrills für Garten und Terrasse
  • Holzkohlegrills für unterwegs

Je nachdem, wo du grillen möchtest, variieren die Anforderungen an einen Holzkohlegrill.

Auch wenn es möglich ist, mehrere Grillgerätetypen an einem Ort zu verwenden, so können doch spezielle Grills mit den entsprechenden Eigenschaften besser für einen Einsatzort geeignet sein als für einen anderen. Wir möchten dir im folgenden Abschnitt dabei helfen, herauszufinden, welche Art von Holzkohlegrill sich am besten für deine speziellen Bedürfnisse eignet.

Dazu stellen wir dir alle oben genannten Holzkohlegrilltypen und ihre Anforderungen an die unterschiedlichen Einsatzorte vor und listen übersichtlich auf, worin jeweils die Vor- und Nachteile der Grills liegen.

Wie funktionieren Indoor-Grills, welche sind ihre Anforderungen und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Wie ein herkömmlicher Außengrill werden Indoor-Grills mit Kohle beheizt. Dabei wird die Holzkohle in einen speziellen Behälter gegeben und durch eine Anzündhilfe angefeuert. Eine aktive Luftzufuhr (z.B. ein Ventilator) sorgt dafür, dass die Holzkohle mit genügend Sauerstoff versorgt wird. Zudem kann der Grillrost in der Höhe verstellt werden, so dass unterschiedlich starkes Garen möglich ist.

Der Vorteil von Indoor-Grills liegt darin, dass sie keinen bzw. kaum Rauch erzeugen und somit der Kohlenmonoxidausstoß keine Gefahr darstellt. Aus diesem Grund sind Indoor-Grills für den Gebrauch in geschlossenen Räumen geeignet.

Zudem bietet die Bauweise den Vorteil, dass Fett vom Grillgut nicht auf die Kohle gelangt und somit unangenehme Gerüche vermieden werden. Außerdem werden gesundheitsgefährdenden Gase, die durch verbrennende Fette entstehen, vermieden.

Auch wenn Indoor-Holzkohlegrills für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden geeignet sind, ist es wichtig Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um deine Gesundheit zu schützen. Dabei solltest du darauf achten den Grillort angemessen zu belüften.

Achte bitte darauf bei Verwendung eines solchen Grills in Innenräumen diese angemessen zu belüften, da eine Vermeidung von Rauchentwicklung nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann.

Da Indoor-Grills vorwiegend in der Gastronomie eingesetzt werden und diese deutlich teurer sind als herkömmliche Holzkohlegrills, ist das Angebot für den Privatgebrauch recht übersichtlich.

Indoor-Grills, wie sie bisher auf dem Markt angeboten werden, sind geeignet, wenn du im kleineren Kreis grillst.

Aus den genannten Gründen bescheren Grills für den Innenbereich durch einfaches und schnelles Anzünden, den authentischen Aromen und vor allem der Abwesenheit von Rauch, Grillfreunden auch außerhalb der klassischen Grillsaison den Genuss gegrillter Würstchen und Steaks.

Vorteile
  • Erzeugen kaum oder keinen Rauch
  • Keine unangenehmen Gerüchen durch tropfendes Fett
  • Schnelles Anzünden
  • Authentischer Grillgeschmack
Nachteile
  • Preisintensiv
  • Geringes Angebot für den Privatgebrauch

Wie funktionieren Balkongrills, welche sind ihre Anforderungen und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Auch wenn auf Balkonen unterschiedliche Arten kleinerer Holzkohlegrills zum Einsatz kommen können, so eignen sich besonders spezielle Balkongrills. Diese nutzen den eingeschränkten Platz ideal.

Balkongrills ähneln einem Blumenkasten und werden direkt an dem Balkongeländer befestigt. Sie funktionieren nach dem klassischen Prinzip, bei dem die Glut vorbereitet und anschließend ein Grillrost mit dem Grillgut auf den „Grillkasten“ gelegt wird.

Vorteile von Balkongrills sind der geringe Platzbedarf und die praktische Handhabung. Die Größe der Grillfläche eignet sich insbesondere für das Grillen für wenige Personen.

Zudem ermöglicht das Befestigen des Grills am Balkongeländer, dass der Grillrauch direkt nach oben abziehen kann und so der Balkonbereich nicht „zugeräuchert“ wird.

Die Vielseitigkeit von Balkongrills ist jedoch etwas eingeschränkt. Häufig lässt sich das Grillrost nicht in der Höhe verstellen. Zudem ist nur ein direktes Braten möglich. Die begrenzte Grillfläche erlaubt es schließlich nur wenig Grillgut gleichzeitig aufzubringen, was dazu führt, dass bei mehreren Personen mehrmals gegrillt werden muss oder mehrere Balkongrills nötig sind.

Obwohl es größere Balkongrills gibt, sind diese im Verhältnis zu den kleineren, praktischeren Versionen wesentlich teurer.

Auch wenn für den Balkon Holzkohlegrills verschiedener Typen zum Einsatz kommen können, eignet sich ein spezieller „Blumenkastengrill“ aufgrund seiner leichten Handhabung und des geringen Platzbedarfs.

Dennoch solltest du darauf achten, dir ggf. einen Grill zuzulegen, welcher Einstellmöglichkeiten bietet. Insbesondere dann, wenn du einen höheren Anspruch an das Grillergebnis hast.

Vorteile
  • Praktisch
  • Platzsparend
  • Rauch zieht nach oben ab
Nachteile
  • Kleine Grillfläche
  • Keine vielfältigen Einstellmöglichkeiten
  • Nur direktes Braten möglich
  • Größere Balkongrills verhältnismäßig teuer

Wie funktionieren Holzkohlegrills für den Garten und die Terrasse, welche sind ihre Anforderungen und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Holzkohlegrills für den Garten oder die Terrasse sind in verschiedenen Bauweisen, Größen und Preisklassen erhältlich. Dabei funktionieren diese Grills nach dem klassischen Grill-Prinzip, bei dem das Fleisch direkt über die Hitze der Glut gegart wird.

Dadurch, dass man meist mehr Platz zur Verfügung hat, können auch größere Holzkohlegrills genutzt werden. Damit eignen sich diese auch für größere Feiern mit mehreren Personen.

Größere Grills können auch unterschiedliche Eigenschaften (z.B. höhenverstellbarer Grillrost, Ablagen) mit sich bringen, welche dabei helfen, auch höhere Ansprüche an das Grillen von Lebensmitteln zu erfüllen. Je nach Bauweise können auch Ablageflächen zur Verfügung stehen, was den Grillkomfort doch deutlich erhöht.

Da im Garten oder der Terrasse jede Art von Grill ohne größere Probleme zum Einsatz kommen kann, hängt es stark von deinen Bedürfnissen und Ansprüchen ab, für welchen du dich entscheidest.

Vorteile
  • Größere Grillfläche: grillen für viele Personen
  • Komfort durch Ablagemöglichkeiten
  • Vielseitige Einstellmöglichkeiten für hohen Grillanspruch
Nachteile
  • Ggf. preisintensiver je nach Anspruch
  • Aufwändige Reinigung

Wie funktionieren Holzkohlegrills für unterwegs, welche sind ihre Anforderungen und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Tragbare Grills für unterwegst sind perfekt für Ausflüge in Grüne geeignet. Dabei ist natürlich wichtig, dass der Grill klein, kompakt und einfach aufzubauen ist. Gewiss hat ein Reisegrill wesentlich weniger Kapazität und grillt vermutlich nicht mit der gleichen Intensität, wie der Heimgrill, jedoch lässt sich anhand des Materilas, die Lebensdauer des Reisegrills aushandeln. (Foto: jagcz / 123RF)

Kohlegrills für unterwegs sollten kompakt, leicht aufzubauen und leicht zu transportieren sein. Sie eignen sich insbesondere dann, wenn du zelten gehst oder einen Ausflug machst und nicht auf deinen Grillspaß verzichten möchtest.

Für unterwegs eignen sich Tischgrills, kleine Standgrills aber auch Einweggrills, falls es besonders schnell und unkompliziert sein soll.

Der Hauptvorteil von „Reisegrills“ ist deren Flexibilität und Mobilität. Ihre kompakte Größe sorgt dafür, dass sie leicht mit dem Fahrrad oder auch per Hand mitgenommen werden können. Auch das Verstauen im Kofferraum stellt kein Problem dar. Ein Holzkohlegrill für unterwegs eignet sich für das Grillen im Freien mit wenigen Personen und ist meist preisgünstig zu haben.

Dafür können jedoch ein höhenverstellbares Grillrost und eine regelbare Luftzufuhr fehlen. Als weiteren Nachteil kann man die geringe Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer bei fehlender Pflege sehen.

Für den Grillspaß für unterwegs eignen sie sich jedoch allemal und bescheren auch denen ein Grillvergnügen, die keinen Garten oder Balkon zur Verfügung haben.

Vorteile
  • Flexibilität &amp
  • Mobilität
  • Niedriges Gewicht
  • Preisgünstig
Nachteile
  • Geringe Lebensdauer
  • Kleine Grillfläche
  • Ggf. fehlende Einstellmöglichkeiten

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Holzkohlegrills vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen anhand welcher Faktoren du Holzkohlegrills vergleichen und bewerten kannst, denn die Antwort darauf, welcher Grill der beste ist, richtet sich nach den Anforderungen, die man an einen Grill hat. An den folgenden Kriterien kannst du dich orientieren, um herauszufinden, welcher Grill sich für deine persönlichen Ansprüche am besten eignet.

Welche Kriterien sind maßgebend?

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Zubereitungsarten
  • Produktdimensionen
  • Hauptgrillfläche/-durchmesser
  • Produktmaterial
  • Grillrostmaterial
  • Art der Belüftung
  • Einfachheit der Reinigung
  • Mobilität
  • Zusätzliche Ausstattungs- und Produktmerkmale
  • Rauchfreie Holzkohlegrills

Zubereitungsarten – direktes Grillen, indirektes Grillen und Räuchern

Im Ratgeberteil sind wir bereits kurz auf die möglichen Zubereitungsarten eingegangen. Es lässt sich dabei zwischen dem direkten Grillen, dem indirekten Grillen und dem Räuchern unterscheiden. Je nachdem, wie ein Grill konzipiert und aufgebaut ist, kann das Grillgut auf verschiedene Art und Weise zubereitet werden

Wenn du vor dem Kauf eines Holzkohlegrills stehst, dann stelle dir die Frage, ob du nur mal schnell ein paar Steaks und Würstchen zubereiten möchtest oder ob du auch mal verschiedenen Garmethoden ausprobieren und beispielsweise größere Fleischstücke garen möchtest. Schließlich hängt es davon ab, welche Anforderungen du persönlich hast und welche Methoden du bevorzugst.

Direktes Grillen

Zunächst kannst du davon ausgehen, dass das direkte Grillen die Standardform des Garens auf einem Holzkohlegrill ist und jeder Grill dazu fähig ist, solange genug Hitze da ist. Die direkte Hitze der Glut wird genutzt, um das Grillgut zu garen. In der Regel sind die Temperaturen relativ hoch, was gerade für schnelles Grillen geeignet ist.

Indirektes Grillen

Grills mit Deckel ermöglichen in der Regel ein indirektes Grillen des Grillguts. Bei dieser Grillform wird die die Hitze der Glut reflektiert und auf das Grillgut übertragen. Diese kannst du dir als holzkohlebetriebenen Öfen vorstellen.

Falls du mal Lust hast größere Fleischstücke bei niedrigerer Hitze zu garen, damit diese schön saftig bleiben, dann solltest du auf jeden Fall nach einem Holzkohlegrill mit Deckel Ausschau halten.

Räuchern

Schließlich kannst du mit einem Smoker (siehe Erläuterung im Trivia), das Fleisch bei niedrigen Temperaturen räuchern. Das besondere dabei ist, dass du verschiedene Hölzer verwenden kannst, die deinem Grillgut eine ganz besondere Geschmacksnote verleihen können. Kleiner Tipp von uns: Zedernholz ist super geeignet, um deinem Fleisch ein tolles Aroma zu geben.

Zubereitungsart Garen durch Geeignet für
Direktes Grillen Direkte Hitze der Glut Kleines Grillgut (Würstchen, Steaks, Spieße)
Indirektes Grillen Reflektierte Hitze Größeres Grillgut (Braten)
Räuchern Reflektierte Hitze und Rauch Größeres Grillgut (Braten, Spanferkel)

Produktdimensionen

Die Dimensionen eines Holzkohlegrills hängen natürlich von seiner Bauweise ab. Überlege dir gut, wo du deinen Grill aufstellen, nutzen und verstauen möchtest. Auch hier gibt es verschiedene Variationen, die von platzsparenden Optionen bis hin zu kompletten Grillstationen reichen.

Am raumsparendsten sind hier Balkon- und Campinggrills. Für den Innenbereich sind kompakte rauchfreie Grills erhältlich, welche auch bequem in einem Küchenregal verstaut werden können.

Zudem sind diese leicht zu transportieren, bieten meist aber nicht die Ausstattung, die bei größeren Grills zu finden ist. Zudem ist ihr Kohlefassungsvermögen geringer, sodass bei mehreren Grilldurchgängen genügend Holzkohle mit eingeplant werden muss.

Größere Holzkohlegrills bieten oft den Vorteil einer umfangreicheren Ausstattung. Je nach Platzverhältnissen, kannst du hier zwischen unterschiedlich großen Grills wählen. Achte darauf, dass du genug Platz hast diese auch ordentlich zu verstauen und abzudecken, damit diese auch über eine längere Zeit gut erhalten bleiben.

Ein weiterer Aspekt kann hier auch die Arbeitshöhe sein. Insbesondere für groß gewachsene Personen kann sich ein kleiner Kugelgrill als unbequem erweisen,vor allem, wenn man keinen Tisch zur Verfügung hat.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich die Größe des Grills proportional zur Professionalität des Grillens verhält. Je größer der Grill, desto besser sind die Möglichkeiten der Zubereitung des Grillguts.

Dabei solltest du bedenken, dass größere Grills im Garten je nach Design schick aussehen können, auf einem Balkon oder einer kleinen Terrasse jedoch, können diese unter Umständen Platz wegnehmen, so dass du genau überlegen musst, für welchen Einsatzort du deinen Grill benötigst.

Hauptgrillfläche/-durchmesser

Im Zusammenhang mit dem oben aufgeführten Punkt (Produktdimensionen) ist die Grillfläche bzw. der Grilldurchmesser entscheidend. Überlege dir vorher für wie viele Personen du normalerweise grillst – Seid ihr zu Zweit oder grillst du für eine vierköpfige Familie?

Natürlich kannst du auch einen kleineren Grill zum Grillen für viele Personen benutzen. Beachte aber, dass dann mehrere Grilldurchgänge notwendig sind, was zu Verzögerungen führen kann, wenn du immer wieder Brennstoff neu anheizen musst.

Ist es nicht schöner, wenn alle zusammen essen können?

Bedenke auch, dass du die Hauptgrillfläche nicht nur zum Garen benutzen möchtest, sondern auch um das Grillgut warm zu halten. Dann kann sich auch bei wenigen Personen ein größerer Grill lohnen.

Auch wenn es einige Informationen zu den empfohlenen Grillflächen in Abhängigkeit von der Personenanzahl gibt, so muss man bedenken, dass dies stark von deinen persönlichen Vorlieben des Grillguts abhängig ist, was du gerne grillst. Ein Beispiel wäre hier einen kleineren Grill mit vielen Nürnberger Rostbratwürstchen zu bestücken und für viele deiner Freunde zu grillen.

Unseren Recherchen nach, werden, abhängig von der Anzahl der Personen, grob folgende Grillrostdimensionen empfohlen:

Größe Fläche Geeignet für
Kleiner Grill 2.200 cm2 bis zu 2 Personen, meist Camping- oder Balkongrills
Mittlerer Grill 2.200-3.500 cm2 bis zu 4 Personen
Großer Grill 3.500 cm2 Große Familie, Profis/ Gastronomie

Produktmaterial

Die Materialien, aus denen ein Grill zusammengesetzt ist, spielen unter verschiedenen Aspekten eine wichtige Rolle. Zum einen lassen sich Qualitätsaspekte nennen, welche vor allem auf die Hitzebeständigkeit und die Lebensdauer des Grills abzielen. Neben optischen Faktoren, können beim Kauf auch Faktoren im Hinblick auf die Reinigung wichtig sein.

Edelstahl

Prinzipiell lässt sich sagen, dass sich Edelstahlgrills als resistente Option erweisen. Dabei sollte man jedoch beachten, ob der gesamte Grill aus Edelstahl besteht und damit im höheren preislichen Segment anzutreffen ist oder ob nur die am stärksten beanspruchten Teile aus Edelstahl bestehen.

Unter optischen Gesichtspunkten kann es zudem sein, dass ein reiner Edelstahlgrill bei Grillfans nicht so gut ankommt, da er zu sehr an die in der Gastronomie benutzten Geräte erinnert und das Rustikale ausser acht lässt.

Emaillierungs- & Pulverbeschichtung

Als Alternative werden andere Metalle mit einer Emaillierungs- oder Pulverbeschichtung genutzt. Diese eignen sich sehr gut als Korrosionsschutz. Dennoch sollte man darauf achten, dass diese nicht abplatzen und somit Rost zulassen. Hier sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob der Grill noch intakt ist,andernfalls lassen sich angegriffene Stelle auch mit speziellen Lacken nachbessern.

Grillrostmaterial

Grundsätzlich empfehlen wir Grillroste, die schwer und solide sind. Der Grund ist, dass diese bessere Wärmeeigenschaften haben und die Hitze der Glut besser gespeichert werden kann.

Grillfreunde werden sich an einem besseren Grillmuster auf dem Grillgut erfreuen, dem sogenannten Branding, bei dem dünne Roste hingegen nicht mithalten können, denn diese nehmen die Hitze auf und geben diese schnell an das Grillgut ab, so dass es schwer ist, ein ansprechendes Grillmuster zu bekommen.

Bei Grillfreunden sind Gusseisenroste aufgrund des Grillmuster beliebt, da diese zuverlässig das charakteristische Branding erzeugen. Diese haben zwar sehr gute Wärmeeigenschaften, sind aber für Rost und Bruch anfälliger.

Als Alternative lassen sich hierbei Gusseisenroste nennen, die mit einer Emaillierungsschicht bezogen, somit gegen Rost geschützt und zudem auch pflegeleichter sind.
Darüber hinaus sind Grillroste mit einer Chromlegierung üblich, welche aber bei Schaden auch zu Rost neigen. Bei entsprechender Pflege lässt sich dies jedoch vermeiden.

Holzkohlegrills mit Grillrosts aus 100% Edelstahl kosten zwar mehr, dafür rosten sie nicht, sind pflegeleicht und haben eine gute Hitzebeständigkeit.

Gusseisenroste sind bei Holzkohlegrills aufgrund des Grillmusters sehr beliebt, da diese das charakteristische Branding erzeugen.

Art der Belüftung

Der Brennstoff für einen Holzkohlegrill braucht Sauerstoff, ansonsten lässt sich lange auf eine Glut warten.

Je nach Bauweise des Grills, kann es sich um „statische“ Luftzufuhren handeln, die sich in Form von kleinen Löchern und Schlitzen erkennen lassen.

Darüber hinaus gibt es regelbare Luftzufuhren, welche durch eine kleine Drehscheibe betätigt werden. Zuletzt bieten gerade Grills für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden Aktivbelüftungen an (siehe Ratgeberteil für Erläuterung).

Gerade wenn du einen höheren Anspruch an das Grillergebnis hast und mehr Einfluss auf das Grillgut nehmen möchtest, so solltest du dir überlegen dir einen Grillrost mit regelbarer Luftzufuhr zuzulegen. Die dadurch regulierbare Temperatur ermöglicht anspruchsvollere Grillergebnisse.

Bei kleineren, kompakten Holzkohlegrills ohne Deckel ist dies nicht gegeben, so dass der Brennstoff durch kleine Löcher oder Schlitze befeuert wird. Für das einfache Grillen reicht dies jedoch allemal aus. Zu empfehlen ist hier jedoch, beim Kauf auf einen Grill mit höhenverstellbaren Grillrost zu achten, um die Hitzeintensität über diesen zu steuern.

Einfachheit der Reinigung

Wie schnell und leicht Grills gereinigt werden können, kann auch ein wichtiger Aspekt beim Kauf sein. Dabei spielt nicht nur der Komfort eine Rolle, denn wer will schon ewig lange an seinem Grill schrubben? Unter gesundheitlichen Aspekten spielt dies auch eine Rolle, da Lebensmittelreste, die nur schwer zu erreichen sind, einen optimalen Nährboden für Keime bieten.

Darüber hinaus sind Grills mit vielen Kanten, Verengungen und Schrauben unbequem zu reinigen und sollten daher mit bedacht gewählt werden. Falls du eine Spülmaschine hast, kannst du dir auch überlegen einen Grill mit einem Grillrost aus Edelstahl zu kaufen. Gerade kleinere Grillroste lassen sich so bequem spülen.

Weiterhin bieten Grills mit einem separaten Aschebehälter die Möglichkeit Ascherückstände sauber zu entsorgen. Holzkohlegrills mit einem Fettauffangbehälter sorgen zusätzlich für ein saubereres Grillvergnügen.

Mobilität

Falls du vor hast deinen Grill an verschieden Stellen in deinem Garten oder deiner Terrasse zu platzieren, dann solltest du dir überlegen dir einen Grill anzuschaffen, der entweder leicht mit Tragegriffen zu transportieren ist oder mit Rollen ausgestattet ist.

Größere Grills, wie z.B. Smoker oder Grillwagen, kommen üblicherweise mit Rädern. Falls du eher der Typ bist, der seinen Grill auf dem Campingplatz nutzt oder gerne mal unterwegs den Grill auspackt, so eignen sich kleinere Modelle. Praktisch dabei sind kofferähnliche, verschließbare Grills und kleinere Kugelgrills.

Zusätzliche Ausstattungs- und Produktmerkmale

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale können das Grillen zu einem echten Vergnügen machen und erhöhen den Komfort und die Möglichkeiten. Dabei lassen sich zum Einen solche Eigenschaften unterscheiden, mit denen man einen direkten Einfluss auf das Garen hat, und zum Anderen solche, die das Grillen und den“Service“ für seine Gäste durchweg komfortabler machen.

Grundsätzlich kommen die meisten Grills mit einem höhenverstellbaren Grillrost. Dabei können die Griffe des Rostes bzw. die Art wie man die Höhe verstellen kann unterschieden werden. Bei einfachen Grills findet man die klassischen Metallgriffe, die direkt am Grillrost befestigt sind.

Achtung: Hierfür benötigst du meistens einen Schutzhandschuh, um dich nicht zu verbrennen. Andere Roste können über Holzgriffe oder bei größeren Grills auch durch manuelle kurbeln verstellt werden, womit sich der Grillrost komfortabel hoch und runter drehen lässt.

Ein integriertes Grillthermometer bietet den Vorteil die Innentemperatur gerade bei indirekten Grillen und Smokern zu kontrollieren und so ein optimales Grillergebnis durch gleichmäßiges Garen zu erzielen. Außerdem hilft es nicht permanent den Deckel aufmachen zu müssen, was zu Wärmeverlust innerhalb des „Grillofens“ führen kann und somit sich auf das Garen des Grillguts auswirkt.

Größere Grills sind auch oftmals mit seitlichen oder frontalen Ablagemöglichkeiten ausgestattet. Darauf kann man sowohl die, für das Grillen vorbereiteten Lebensmittel platzieren, als auch Teller und Besteck.

Dies hilft gerade bei größeren Veranstaltungen alles vor Ort zu haben und das Grillerlebnis zu einem wahren gastronomischen Fest werden zu lassen. Dadurch, dass man alles zur Hand hat, kann man sich voll und ganz auf sein Grillerlebnis konzentrieren.

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#briquet#holzkohle

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Ein höhenverstellbarer Grillrost kann gerade bei kleineren Grills für unterwegs fehlen. Dennoch empfiehlt er sich, da man so wesentlich besser die Intensität der Hitzeeinwirkung kontrollieren kann und somit das Verbrennen verhindert. Zusätzlich können bestimmte Produkteigenschaften, wie z.B. Haken für das Grillbesteck oder Flaschenöffner, zusätzlich komfortabel für ein ganzheitliches Grillerlebnis sorgen.

Rauchfreie Holzkohlegrills

Kannst du nicht auf das Grillen außerhalb der Sommermonate verzichten? Oder grillst du gerne zu Hause, willst aber nicht, dass deine Wohnung einer Räucherkammer gleicht? Dann sind wohl rauchfreie Holzkohlegrills etwas für dich.

Normalerweise in der Gastronomie verwendet, findet man auch kleinere und kompakte Geräte für zu Hause. Dabei wird die intensive Rauchentwicklung dadurch vermieden, dass die Kammer mit dem Brennstoff (die Holzkohle) von einer Abdeckung von heruntertropfenden Fleischfett geschützt ist. Dadurch wird die Entstehung von Qualm vermieden.

Zudem kann eine Aktivbelüftung für ein schnelles Anheizen sorgen, was auch die Entwicklung von Rauch minimiert. Diese Holzkohlegrills eignen sich übrigens auch bestens für Balkone, gerade wenn du in einer dicht besiedelten Gegend wohnst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Holzkohlegrill

Welche Pfanne kann ich für einen Holzkohlegrill verwenden?

Für einen Holzkohlegrill empfehlen wir unbeschichtete Gusseisenpfannen. Nicht nur wegen ihres resistenten Materials, sondern auch weil sich Gusseisen, laut der Meinung verschiedener Köche, positiv auf das Garen in einer entsprechenden Pfanne auswirkt, sind diese besonders zu empfehlen.

Gerade beim Grillen in einem Smoker (siehe nächste Frage) oder einem verschließbaren Kugelgrill können somit Beilagen (z.B. Gemüse) oder größere Fleischstücke in einer Pfanne zubereitet werden. Dadurch können Lebensmittel mit geringerer Hitze indirekt gegrillt werden.

Was ist ein Smoker?

Bei einem Smoker wird das Grillgut indirekt gegrillt und durch den aufkommenden Rauch einer separaten Grillkammer geräuchert.

Dabei ist die Grillkammer, in der das Grillgut gegart wird, mit einer kleineren, zylinderförmigen Kammer verbunden. Die kleinere Kammer dient dazu die Glut zu halten und ggf. aromatische Hölzer mit einzubringen.

Die wesentlich niedrigere Temperatur führt dazu, dass das Garen mit einem Smoker wesentlich länger dauert. Das Grillgut kann jedoch über die unterschiedlichen aromatischen Hölzer ein spezielles Aroma annehmen.

Wann muss das Fleisch auf einen Holzkohlegrill gelegt werden?

Das Grillgut sollte erst auf den Grill gelegt werden, sobald die Betriebstemperatur erreicht ist. Die Zeit kann je nach Bauweise des Kohlegrills variieren. Als Faustregel werden hierbei 20 bis 40 Minuten genannt. Wichtig ist, dass die Holzkohlen komplett von einer grau-weißen Ascheschicht überzogen sind und keine Flammen mehr abgeben.

Wie zündet man einen Holzkohlegrill an?

Grundsätzlich lassen sich Holzkohlegrills durch spezielle Grillanzünder oder durch die Zuführung von Hitze durch eine externe Quelle anzünden.

Dabei unterscheidet man zwischen flüssigen und festen Grillanzündern, welche in oder unter die Kohlen gelegt werden oder darunter und anschließend angezündet werden. Durch eine Heißluftpistole oder einem Bunsenbrenner können die Holzkohlen direkt mit Hitze versorgt und schließlich zum Glühen gebracht werden.

Eine einfache und schnelle Methode ist der Einsatz eines Anzündkamins. Dabei handelt es sich um einen zylinderförmigen Behälter, welcher in seinem inneren in zwei Kammern aufgeteilt ist. In die größere Kammer legt man die Grillkohle. Anschließend wird der Anzündkamin auf eine feuerfeste Unterlage gestellt und ein Grillanzünder wird in der unteren Kammer angezündet. Der Vorteil ist die schnelle und sichere Anzündphase.

Wenn keine dieser Möglichkeiten zur Verfügung stehen, so kannst du eine Weinflasche nehmen, diese mit Zeitungspapier umwickeln und in den Grill stellen. Anschließend werden die Kohlen an der Flasche entlang zu einer kleinen Pyramide getürmt und die Flasche wird vorsichtig herausgehoben.

Schließlich zündet du die Zeitung an und wartet bis die Holzkohlen zu glühen beginnen. Dies eignet sich sehr gut bei Grills, die eine Luftzuführung von unten haben.

Wie heiß muss ein Holzkohlegrill sein?

Die ideale Grilltemperatur hängt von der Grillzeit des Grillguts ab und damit von dessen Dimensionen, der Zusammensetzung und der gewünschten Grillart.

Beim direkten Grillen kommt eher eine starke Hitze zur Anwendung, während beim indirekten Grillen niedrigere Temperaturen benutzt werden. Diese entstehen hauptsächlich durch die reflektierte Hitze innerhalb eines geschlossenen Grills.

Hauptsächlich lassen sich folgende drei Grilltemperaturen unterscheiden:

Hitze Temperatur in °C
Niedrig 110-170
Mittel 170-230
Hoch ab 230

Für das perfekte Grillergebnis ist letztlich auch ausschlaggebend wie hoch die Innentemperatur des gegrillten Fleisches ist und welche Garstufe erreicht werden soll.

Wieviel Kohle braucht man für einen Holzkohlegrill?

Pauschal lässt sich nicht beantworten, wie viel Holzkohle man für einen Grill benötigt.

In erster Linie hängt dies von den Dimensionen des Grills ab und von der Anzahl der zu grillenden Lebensmittel. Hinzu kommt, ob es sich um direktes oder indirektes Grillen handelt. Die Größe des Grillgutes spielt ebenfalls eine Rolle.

foco

Wusstest du, dass Holzkohle ein Brennmaterial ist, das aus Holz hergestellt wird?

Es entsteht durch Pyrolyse, wenn Holz in einem abgeschlossenen Raum ohne Sauerstoffzufuhr (wie in einem Meiler) auf eine sehr hohe Temperaturen erhitzt wird.

Wie lange muss man einen Holzkohlegrill vorheizen?

Ein Holzkohlegrill ist betriebsbereit, sobald alle Kohlen oder Briketts glühen. Sie dürfen jedoch nicht brennen. Als Grundregel gilt, dass alle Glühelemente von einer grau-weißen Schicht überzogen sein müssen.

Falls kein Thermometer vorhanden ist, kann auch mit dem Handtest grob geprüft werden, wie heiß die Holzkohlen bzw. die Briketts bereits sind:

Hitze Temperatur in °C Zeitspanne Handtest
Niedrig 110-170 8-10 Sekunden
Mittel 170-230 5-7 Sekunden
Hoch ab 230 1-4 Sekunden

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.t-online.de/leben/essen-und-trinken/grillen/id_54803824/holzkohlegrill-klassiker-in-vielen-varianten.html

[2] http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Kochen_und_Backen/Grillen/Artikel/21091.php

[3] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/schadstoffe-so-grillt-man-ohne-schlechtes-gewissen-a-906429.html

[4] http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2011/19/holzkohlegrills_gehoeren_nicht_in_die_wohnung-71105.html

[5] http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Holzkohle-zum-Grillen-richtig-anzuenden,grillanzuender126.html

[6] https://www.welt.de/wirtschaft/article156130512/So-grill-n-die-Deutschen-die-Deutschen-grillen-so.html

Bildquelle: Pixabay.com / Alexas-Fotos

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Redaktion

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